Solar-Ladegerät getDigital Anyloader im Test + Video

Nachdem ich auf der CeBIT am Stand von getDigital ein kostenloses Blogger T-Shirt abgestaubt habe, konnte ich gleich mal nach nem Testgerät betteln. Damit es auch zum Thema dieses Blogs passt, ist es der getDigital Anyloader geworden, den ich für euch unter die Lupe nehmen darf.

Mit dem Teil soll es möglich sein vom Mp3-Player bis zum Smartphone alles Mögliche zu laden und dies je nach Bedarf sogar via Solarpanel. Ob das Ding was taugt und in der Praxis wirklich hilfreich ist, erfahrt Ihr jetzt in diesem Test.

Ich hatte ja vor einer ganzen Weile bereits den Ansmann Solar-Lader im Test und kann so einen sehr schönen Vergleich zwischen den beiden Geräten ziehen.

Der erste Eindruck

Das Gerät inklusive Zubehör kam in einer typischen China-Plasteverpackung, genau diese Verpackungen, die rundherum zugeschweißt sind und sich recht unbequem öffnen lassen, da dies gang und gäbe bei Elektronikartikeln ist, gibt es dafür aber keinen Punktabzug.

Der erste Eindruck ist super, da der Anyloader zu großen Teilen aus Alu besteht bzw. viel mit Metall gearbeitet wurde, fühlt er sich dementsprechend wertig an. Der Mechanismus zum Aufschieben funktioniert gut und rastet gezielt ein.

Auf diesem Bild seht Ihr den Lieferumfang, 9 Stecker ein Mini-USB-Kabel um den Anyloader am PC aufzuladen und ein Verbindungskabel. Leider kein Micro-USB-Adapter, so dass man für aktuelle Geräte noch das eigene Lade- bzw. USB-Kabel und die normalen USB-Adapter nutzen muss.

Ausgepackt und ausprobiert

In folgendem Video seht Ihr, wie ich den Anyloader auspacke und einem ersten Schnelltest unterziehe.

Das Laden

Leider konnte ich mein Motorola Milestone mit original USB-Kabel nicht am Anyloader aufladen, dies liegt allerdings nicht am Anyloader, sondern am dem USB-Anschluss des Milestones. Ich habe die gleichen Probleme bei einem 08/15-Auto-USB-Ladegerät, auch dies lädt meinen Stein nicht. Ein Kumpel von mir mit original Motorola-KFZ-Lader hat keinerlei Probleme.

Zwar schade, aber ist ja nicht so, dass nicht noch mehr Geräte im Haushalt vorhanden wären. Wie im Video zu sehen funktioniert das Laden eines Palm Pre ohne Probleme.

Auf der linken Seite des Anyloaders befinden sich zwei Anschlüsse, einer um das Gerät am PC zu laden und ein weiterer um das Verbindungskabel anzubringen.

Auf der rechten Seite befinden sich drei LEDs, welche den Ladezustand und die aktuelle Solar-Leistung anzeigen. Dies funktionierten immer zuverlässig.

Das Aufladen des internen Li-Ionen Akkus mit einer Kapazität von 1100mAh soll über die Solarpanels ca. 6-8 Stunden (abhängig von der Sonneneinstrahlung) und über USB ca. 2-4 Stunden dauern. Diese Werte kann ich bestätigen, obwohl es per USB wirklich sehr schnell geht.

Bei sehr guter Sonneneinstrahlung stellen die Panels 140mA an Ladestrom zur Verfügung, der integrierte Akku bietet eine Ausgangsleistung von 5,5 V bei 500 mA beim Laden. Dies ist in der Regel ausreichend, einen Palm Pre konnte ich innerhalb kürzester Zeit von 50% auf 100% aufladen, ähnlich dürfte es sich bei MP3-Playern verhalten.

Nochmal zur Aufklärung, da bereits diverse Fragen bei Twitter aufkamen, jedes mir bekannte Solar-Ladegerät hat einen Akku als Zwischenspeicher, alleine die Solar-Enegrie durchzuleiten wäre wohl einfach nicht möglich, so hat man zumindest noch die Alternative das Ding an einem PC aufzuladen.

Fazit

Der Anyloader ist 12,3×6,2×1,5 cm goß und wiegt 124g. Derzeit ist er bei getDigital für 34,90 Euro zu haben. Im Vergleich zum Ansmann Solar-Lader liegt der Anyloader auf jeden Fall vorne. In Anbetracht der Verarbeitungsqualität und der zufriedenstellenden Leistung ist der Preis angemessen, Leute die eh dauern im Büro oder Auto sind, werden den Anyloader wohl nicht benötigen, bei zukünftigen Radtouren meinerseits wird er allerdings in Zukunft nicht mehr fehlen.

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