Sony Ericsson Xperia X10 startet Siegeszug in Japan

Der japanische Mobilfunkmarkt arbeitet schon seit Jahren in einer anderen Welt als der Rest Welt und auch die Netze sind unseren deutlich voraus. Doch allmählich kommt Bewegung in den japanischen Markt. Bisher verkaufte NTT DoCoMo, größter Mobilfunkanbieter Japans, und die anderen Marken vornehmlich so genannte Featurephones. Dies sind Geräte zum Beispiel von Samsung, Nokia, etc. Sie kommen richtigen Smartphones sehr nahe, sind aber meist schwächer ausgestattet und für einen geringeren Preis zu haben. Doch dieser Trend scheint nun auch in Japan gebrochen.

Zu viele Probleme hat man mit diesen Geräten. Sie unterstützen nicht immer den Mailservice von NTT DoCoMo, haben Bugs (oh Wunder), oder sind einfach in der Bedienung nicht so ausgereift. Zusätzlich ist es nur schwer möglich in diese Systeme weitere Programme einzufügen. So ist es ach nicht verwunderlich, dass das Sony Ericsson Xperia X10 in den ersten 20 Tagen schon 100.000 Mal verkauft wurde. Andere Geräte schaffen in mehreren Monaten gerade einmal 80.000 Stück. Aber auch die Auswahl der Geräte, die in diesem Preissegment zur Verfügung gestellt werden, wird zu diesem Trend beigetragen haben. So bietet NTT aktuell das HTC Magic, das HTC Touch Diamond oder das BlackBerry Bold an. Alles Geräte, die nicht mehr die aktuellsten sind.

Auch in Japan beginnt nun die Wende, weg von „normalen“ Handys, hin zu Smartphones, die mit ihren mehr oder wenig offenen Systemen das Aufspielen weiterer Software erlauben. Hierauf müssen sich die Anbieter natürlich einstellen. Der Siegeszug der Tochscreen-Handys ist ungebrochen.

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