Sony macht mit der PlayStation 4 so gut wie keinen Gewinn

PlayStation 4 Teardown

Bei IHS wird man heute noch einen Bericht veröffentlichen, in dem man detailiert auf die Herstellungskosten für Sonys PlayStation 4 eingeht. Bei AllThingsD hat man aber schon mal einen kleinen Einblick in diesen bekommen und erfahren, dass Sony mit der mittlerweile vierten Generation seiner Konsole kaum Gewinn machen dürfte. Der Preis für die Herstellung dürfte bei ungefähr 380 Dollar liegen, die PlayStation 4 wird aber für gerade mal 20 Dollar mehr verkauft. Nimmt man die Zahlen ganz genau sind es gerade mal 18 Dollar unterschied laut IHS. Und diese Differenz wird, zumindest in der Anfangszeit (Marketing), wohl kaum in den Gewinn von Sony einfließen.

Es sieht aber nicht ganz so schlimm wie bei der PlayStation 3 damals aus, denn diese kostete Sony laut IHS über 800 Euro in der Produktion und wurde für gerade mal 600 Dollar verkauft. Mit der Zeit sinken die Kosten, das ist auch klar, doch sogar 2009, also 3 Jahre nach Verkaufsstart, soll Sony immer noch keinen Gewinn erzielt haben. Statt einer (höheren) Gewinnspanne, wurde nämlich einfach der Preis gesenkt.

Die Spanne bei der PlayStation 4 ist allerdings geringer, sinken die Kosten für die Produktion, ist also durchaus ein höherer Gewinn drin. Es ist aber davon auszugehen, dass Sony so einen Vorteil eher in eine Preissenkung packen würde, da man sich auch in einem harten Wettkampf mit der Xbox One befindet. Geld muss Sony also auf eine andere Art und Weise verdienen. Eine solche Strategie ist in der Technik-Welt aber nicht ungewöhnlich. Ein gutes Beispiel wäre da Google mit der Nexus-Reihe. Google verdient hier nicht an der verkauften Hardware, sondern den Diensten. Bei Sony sind es eben Extras (Zubehör), Dienste (PlayStation Network), aber vor allem die Spiele.

quelle allthingsd

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