Soundfreaq SFQ-01 Sound Platform im Test

Soundfreaq SFQ-01 01

Für den Zeitraum von zwei Wochen bekam ich zuletzt eine Soundfreaq SFQ-01 für einen Test zur Verfügung gestellt. Die Anlage ist relativ kompakt und wird entweder direkt mittels des Dock-Connectors über ein iPhone bzw. einen iPod Touch mit Musik versorgt, oder über jedes andere Device per Bluethooth oder Aux-In-Kabel – darunter natürlich auch Androiden, Windows Phone 7 Geräte und alles andere, was man sich hier vorstellen könnte. Ich habe mir das Gerät mal etwas genauer angeschaut und möchte euch an dieser Stelle einen kleinen Erfahrungsbericht geben.

Spezifikationen und Lieferumfang

Bevor es aber dazu kommt, gibt es hier die Spezifikationen des Gerätes und darunter den Lieferumfang zur schnellen Übersicht aufgelistet.

Spezifikationen:

  • Maße: 319 x 173 x 153 (B x H x T in mm)
  • 40 Watt Ausgangsleistung
  • 2x 4 Ohm, 2,75″ Breitbandmembrane
  • UQ3-Raumklangverstärkung
  • Bluetooth 2.0 + EDR (Reichweite 10 Meter)
  • 3,5mm-Audioeingang

Lieferumfang:

  • Lautsprechersystem SFQ-01
  • Fernbedienung
  • Netzteil (Eingang: 100-240 V WS, 50/60 Hz, Ausgang: 20 V GS = 3A)
  • Dock-Adapter für iPod Touch und iPhone 3GS

Das Design

Nach dem Auspacken gab es erst einmal einen kleinen Wow-Effekt bei mir. Die Sound Platform sieht super hübsch aus, ist sehr edel und kommt im glänzenden Weiß (alternativ auch in schwarzem Klavierlack verfügbar) daher. Alles schaut sehr wertig aus und vermittelt auch einen entsprechenden Eindruck. Die mitgelieferte Fernbedienung macht ebenfalls einen stabilen Eindruck. Die Buttons haben einen guten und angenehmen Druckpunkt und auch optisch passt sich diese dem Lautsprechersystem natürlich an.

Gesondert hervorheben in Bezug auf das Hardware-Design möchte ich unbedingt die Buttons, die an dem SFQ-01 selbst verbaut sind. Die sind nämlich absolut genial. Man muss hier praktisch keinen Druck ausüben, um diese zu betätigen – hier reicht ein ganz leichter Druck, um den entsprechenden Button zu betätigen, was sehr angenehm ist. Das ist ein kleines Detail, was in der Praxis aber enorm positiv auffällt und einfach komfortabel ist.

Soundfreaq SFQ-01 07

Ebenfalls recht cool und ein schönes Detail ist die rechte Seite des SFQ-01. Dort befindet sich eine kleine Klappe, in der man die Fernbedienung verstauen kann. Die Fernbedienung haftet über einen Magneten am Lautsprechergehäuse, um dort nicht unnötig herumzuwackeln. Noch dazu leuchten die Seiten in einem schönen Blau, was ein sehr nettes Detail darstellt und ebenfalls schön aussieht.

Die Inbetriebnahme

Der Aufbau einer Verbindung via Bluetooth ist denkbar einfach. Man aktiviert bspw. am Smartphone einfach das Bluetooth und stellt die Signalquelle der Anlage dementsprechend auf Bluetooth. Anschließend sucht man am Smartphone nach verfügbaren Bluetooth-Geräten zum Pairing. Hat man die beiden Geräte miteinander verbunden, kann man entweder an der Anlage direkt oder an der mitgelieferten Fernbedienung auf den Play-Button drücken. Am Smartphone öffnet sich dann direkt der jeweilige Music-Player und die Musik spielt sofort ohne weitere Umschweife. Der umgekehrte Weg funktioniert natürlich auch. Geräte miteinander paaren, die Music-App starten und über die Anlage Musik hören funktioniert also auch. Die Reichweite wird offiziell mit zehn Metern angegeben. Das ist auch nicht untertrieben. Stand das SFQ-01 bei mir im Wohnzimmer, konnte ich sie problemlos aus dem Schlafzimmer heraus via Bluetooth mit Musik versorgen. Das ist klasse!

Das Abspielen von Musik mit einem iPhone oder einem iPod Touch über den obligatorischen Dock-Anschluss funktioniert ähnlich problemlos. Einfach das Gerät anstöppseln und entweder die Music-App starten oder den Play-Button drücken. Für die Benutzung eines iPod Touch wird übrigens ein Aufsatz mitgeliefert, damit das Gerät auch fest aufsitzt. Natürlich kann man aber auch iDevices per Bluetooth mit der Soundfreaq-Anlage verbinden.

Mir persönlich sagt dennoch die Methode über Bluethooth am meisten zu. Denn hier lässt sich das jeweilige Gerät auch während des Abspielens von Musik weiterhin normal bedienen, da man das Gerät ja immer neben sich liegen lassen kann. Hier trifft der Begriff „Plug & Play“ wohl zu, wie die Faust aufs Auge.

Als iPad-User ist man hier in der Auswahl der Bedienung übrigens eingeschränkt, da die Aussparung für den Dock-Connector nicht breit genug für ein iPad ist. Zugegebenermaßen würde es aber auch einigermaßen beknackt aussehen, wenn ein iPad an der Anlage angeschlossen wäre und, dass dann auch ein gewisses Sicherheitsrisiko für Anlage und Tablet besteht, liegt ebenfalls auf der Hand. Stellt euch einfach vor, dass euer angeschlossenes iPad (aus welchen Gründen auch immer) nach vorne wegkippen würde. Dann wäre das Weinen nämlich groß.

Soundfreaq Remote für AndroidEine kleine Anmerkung noch zur Bedienung des SFQ-01 via Android und iOS. Soundfreaq bietet für beide Systeme eine App namens „Soundfreaq Remote“ an, mit der man die Sound Platform ebenfalls steuern kann. Im Grunde ist die App nicht mehr, als ein standardmäßiger Music-Player, der deswegen auch keine wirklichen, nennenswerten Zusatzfunktionen bietet im Vergleich zu anderen Apps. Meines Erachtens nach ist jeder Music-Player genauso gut geeignet, um das SFQ-01 zu steuern. Darüber hinaus sieht Soundfreaq Remote alles andere als hübsch aus – so zumindest meine Meinung.

SoundFreaq Remote
Preis: Kostenlos

[app]hk.com.beautiful.Qing[/app]

Der Klang

Der letztliche Klang, der aus der Anlage herauskommt, ist, gemessen an den kompakten Ausmaßen, aber sehr gut. Die Lautstärke, die geboten werden kann, lässt sich ordentlich hören und das optional zuschaltetbare UQ3 verbessert den Klang nochmal hörbar. Eben jenes UQ3 führt aber paradoxerweise auch direkt zu einem Kritikpunkt: zwar kann man das UQ3 abschalten und Bass, sowie Treble, manuell in ihrer Stärke einstellen – jedoch ist man mit einen Radius von jeweils -3 bis +3 doch recht eingeschränkt. Durch das UQ3 wird diese Konfigurierung dazu prinzipiell überflüssig, da sich der Sound dann nämlich durch die Bank weg besser anhört, als mit manueller „Feinjustierung“.

Insgesamt wirkt der Sound aber gut, sofern man keine basslastigen Songs bei hoher Lautstärke hört. Dann nämlich fängt das SFQ-01 das Dröhnen an. Ansonsten aber weiß es klanglich zu gefallen. Höhen sind klar, Stimmen und Instrumente deutlich voneinander zu unterscheiden (also kein „Audiomatsch“) und die Bässe angenehm weich.

Das Fazit

Kann ich das Soundfreaq SFQ-01 also insgesamt empfehlen? Diese Frage kann ich mit einem beruhigten „Ja“ beantworten. Die Anlage ist kompakt, sieht sehr hübsch aus und macht ihren Job hervorragend. Ich könnte mir die Anlage z.B. perfekt in meinem Schlafzimmer vorstellen, wo viele lieber etwas kompaktes haben. Liegt man Abends im Bett und möchte noch entspannt am Tablet surfen, hört man einfach via Bluetooth Musik. Man muss nicht ständig aufstehen, sondern kann die Musik bequem vom Smartphone aus steuern. Ich denke, dass dieser Komfort eine Menge vom Reiz ausmacht, den die Soundfreaq Sound Platform versprüht.

Neben diesem Komfort kommt natürlich noch die Optik hinzu, die astrein umgesetzt wurde und sehr cool wirkt. Derzeit kostet die Anlage ca. 225 Euro – wer bei schöner Optik und kompakten Ausmaßen trotzdem auch einen vergleichsweise guten Sound haben möchte, sollte sich das Soundfreaq SFQ-01 merken. Ich zumindest bin sehr positiv angetan.

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