Telefónica: Das o2-Netz soll sich selbst optimieren

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Telefónica Deutschland informiert heute über eine Technologie namens Self Organizing Network (SON). Damit soll sich das o2-Netz selbst optimieren.

Telefónica Deutschland ist aktuell dabei, eine Technologie einzuführen, die das Mobilfunknetz des Unternehmens eigenständig, zeitnah und flexibel an veränderte lokale Gegebenheiten anpassen soll. Dies soll unter anderem bei der immer noch laufenden Integration der Netze von O2 und E-Plus hilfreich sein.

Im Kern soll es durch die SON-Technologie oftmals nicht mehr nötig sein, dass Techniker aktiv werden müssen, wenn im Netzbetrieb Änderungen erforderlich werden. Getestet wurde das bereits seit 2014 in Pilotregionen.

Verkehrslasten dynamisch steuern

Das Self Organizing Network sorgt über eine Software demnach automatisch im gemeinsamen Netz der Telefónica Deutschland dafür, dass Verkehrslasten im 2G-, 3G- und 4G-Netz dynamisch gesteuert werden. Damit sollen Überlastungen reduziert und Abdeckungslücken durch den temporären Ausfall einer Mobilfunkstation automatisch verbessert werden können. Damit das Ganze funktionieren kann, werden kontinuierlich eine Vielzahl von Parametern analysiert.

Aktuell sei laut Telefónica bereits eine Lastverteilung aktiv, die Kunden bei einer drohenden Überlastung innerhalb einer LTE-Funkzelle auf UMTS verschiebt. Die Smartphones sollen dann von selbst auf LTE zurückwechseln, sobald die Technologie wieder frei und verfügbar ist.

Die Implementierung des Self Organizing Network (SON) wird weiterhin nach und nach erfolgen. Die hierzu notwendigen SON-Module werden stufenweise in das Netz von Telefónica Deutschland eingeführt und zukünftig auch weiter ausgebaut. Wie groß der Nutzwert für die Kunden am Ende wirklich ist, bleibt freilich abzuwarten.

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