Telefónica: Netzausbau nach Algorithmus

Wie Telefónica Deutschland aktuell mitteilt, setzt man bei der Netzplanung ab sofort auf Datenanalyseverfahren. Ähnliches dürften auch andere Provider machen.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Algorithmus mit 150 Kriterien entwickelt, der den Ausbau des LTE-Netzes auf die tatsächlichen Kundenbedürfnisse ausrichten soll. Die Prognoseformel bezieht unter anderem die Bevölkerungsdichte, den Altersdurchschnitt, Anzahl der monatlichen Telefongespräche oder den Netzausbau des Wettbewerbs in die Berechnungen ein. Weiterhin werden anonymisierte und statistisch aufbereitete Daten aus dem Telefónica-Netz genutzt.

Mit dem Algorithmus will Telefónica Deutschland die Nutzung mobiler Sprach- und Datendienste auch für kleinste regionale Bereiche vorhersagen. So soll der Netzausbau so geplant werden, dass zusätzliche Kapazitäten dort entstehen, wo der Bedarf der Kunden am größten ist. Dies soll vor allem beim LTE-Ausbau helfen. Ob das Ganze zum Erfolg führt, bleibt natürlich abzuwarten. Die Kunden werden es jedenfalls mitbekommen.

Auch auf die bundesweite Zusammenführung der UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus geht man aktuell nochmal ein. Bis Ende 2016 will Telefónica mit dem neuen integrierten Mobilfunknetz mehr als 60 Prozent der Bevölkerung erreichen. Wie zuvor bereits angekündigt soll bis Mitte 2016 auch eine gemeinsame LTE-Nutzung ermöglicht werden.

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