Telekom stellt Hotspot-Baukasten für Städte und Gemeinden vor

Die Deutsche Telekom bietet Städten und Gemeinden an, die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Hotspots zu übernehmen.

So sehr der Technologiestandort Deutschland in manchen Bereichen auch als Spitzenreiter gilt, was die Abdeckung des öffentlichen Raumes mit einem Internetzugang für jedermann betrifft, hinken wir im internationalen Vergleich deutlich hinterher.

Zum Vergleich: in Deutschland kommen auf 10.000 Einwohner rund zwei freie Internetzugänge, in Frankreich 5, in Schweden 10, in Großbritannien 28 und beim Spitzenreiter Südkorea sind es sogar 37 freie Zugänge. Es besteht also erheblicher Nachholbedarf in unserem Land.

Telekom Public WLAN 4.0

Die Telekom bietet nun speziell für Kunden der öffentlichen Hand zugeschnittene Pakete an. Das sogenannte Public WLAN 4.0 nutzt dabei eine Infrastruktur von LANCOM Systems, die sich an die Bedürfnisse vor Ort anpassen und erweitern lassen soll. Der Betrieb und die Betreuung erfolgt durch die Telekom. Das umfasst die technische Wartung und zum Beispiel auch die Übernahme der Störerhaftung. Außerdem berät man welche Lösung und in welchem Umfang sinnvoll wäre.

Die Pakete enthalten also den Zugang für drahtloses Internet, die dafür nötige technische Ausstattung und das Know-How. Außerdem geht der öffentliche Auftraggeber laut Telekom keinerlei Risiken ein.

Ab 39 Euro monatlich

Zusammen mit den Preisen, die für die Basislösung bei monatlich/einmalig 39/293€ beginnen, sind die Pakete hoffentlich so attraktiv, dass wir bald in öffentlichen Wartezimmern etc. die Zeit nutzen können, um kostenlos online zu gehen. Genaue Informationen zu Preisen und den technischen Details der Umsetzung findet ihr bei T-Systems.

Freier Internetzugang ist die Basis für eine vernetzte Informationsgesellschaft. Noch ist der Technologiestandort Deutschland hier nicht auf Augenhöhe mit anderen Industrieländern. Daher treibt die Telekom mit ihrem Angebot die Verbreitung öffentlicher WLANs voran. – Patrick Molck-Ude, Verantwortlicher für das Netzgeschäft der Deutschen Telekom mit Großkunden.

Gerade in jüngster Zeit versuchen laut der Telekom Städte und Kommunen eine gute Lösung zu finden, um zum Beispiel ihre öffentlichen Einrichtungen oder Flüchtlingsunterkünfte mit Internetzugängen auszustatten. Über 200 Gemeinden greifen bereits auf eine Versorgung durch die Telekom zurück.

Quelle: Pressemitteilung

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