Telekom: Start von VoLTE steht offenbar kurz bevor

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Die Deutsche Telekom plant offenbar bald die ersten Endgeräte mit Voice-over-LTE (VoLTE) zu präsentieren. Laut Informationen von Teltarif ist die Technologie derzeit noch in der Testphase, soll aber bald massentauglich sein.

VoLTE unter Android 5.0 verfügbar

Die Telekom hat mit dem Sony Xperia Z3 das erste Smartphone mit VoLTE vorgestellt. Laut dem Magazin Teltarif wurde die Funktion nach einem Systemupdate auf die Version Android 5.0 im Menü aktiviert. Der Bonner Telekommunikationskonzern hat allerdings die Nutzung von VoLTE noch nicht offiziell freigegeben. VoLTE wird aber vermutlich automatisch aktiviert, wenn die Technologie schlussendlich verfügbar ist.

Bislang noch technische Probleme

In einem ersten Versuch konnten die Kollegen kein VoLTE-Gespräch aufbauen, da bei dem Probe-Anruf ein sogenanntes „Circuit-Switched-Fallback“ (CSFB) ins UMTS-Netz erfolgte. „CSFB“ führt dazu, dass bevor eine Verbindung über das LTE-Netz erfolgt, eine Verbindung über das 2G- bzw. 3G-Netz hergestellt werden soll. Das Gerät „fällt“ somit zurück auf eine 2G- bzw. 3G-Verbindung, um den Anruf/die SMS zustellen zu können. Unklar ist bislang ebenfalls, ob und wenn ja, welche anderen Smartphones der Telekom mit dem VoLTE-Standart in Zukunft ausgerüstet werden.

Technologie noch unerprobt

Während die Telekom den baldigen Start von VoLTE vorbereitet, sieht es bei den anderen Netzbetreibern noch düster aus. Vodafone und o2 bieten zwar VoLTE an, jedoch ist die Technologie derzeit so gut wie unbrauchbar. Hauptgrund hierfür ist das Fehlen von Software-Updates für die entsprechenden Smartphones. Die Telekom scheint hier einen besseren Weg gewählt zu haben – erst die Hardware entwickeln, dann die Software.

Wie lange diese Technologie noch braucht, um auf dem Massenmarkt bestehen zu können ist unklar. Auch berichtete Teltarif vor kurzem über Probleme in Verbindung mit diversen Simkarten und dem Mobilfunkanbieter Vodafone. Sicherlich wird noch einige Zeit ins Land gehen bevor wir mit dem „Next Big Thing“ rechnen können.

Quelle Teltarif

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