Teufel Boomster im Test

Teufel Boomster Header

Der Sommer ist vorbei, ab heute steht der Herbst vor der Tür. Die letzten Wochen hat mich allerdings der Boomster von Teufel begleitet und kam auch öfter zum Einsatz. Zeit für einen kurzen Testbericht und ein Fazit.

In den letzten Wochen habe ich einen Boomster von Teufel in meinem Alltag im Test gehabt, der mir von Teufel für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde. Es handelt sich dabei um einen portablen Bluetooth-Lautsprecher, der für eine unverbindliche Preisempfehlung von 300 Euro bei Teufel erworben werden kann. Auch bei Amazon findet man das gute Stück. In beiden Fällen ist er aber vergriffen, da die Nachfrage anscheinend immer noch sehr hoch ist.

Teufel Boomster Test1

Teufel Boomster Test

  • Das Design ist ein echter Hingucker, es gefällt mir immer noch sehr gut und macht wirklich etwas her. Das gleiche kann man über die Verarbeitung der Box sagen. Da kann man nicht meckern.
  • Einziges Manko sind hier meiner Meinung nach die Gummiklappen auf der Rückseite, wo man zum Beispiel ein Klinkelkabel, oder eben auch das Stromkabel (was man ja öfter mal benötigt) hineinstecken kann. Diese nerven etwas, dafür gibt es aber den Vorteil, dass sie vor Spritzwasser und Staub schützen.
  • Die Einrichtung ist, wie bei jeder Bluetooth-Box, ein Kinderspiel und die Bedienung ist selbsterklärend. Man muss sich aber erst etwas an die Touch-Tasten gewöhnen und ich bin bis heute kein Fan von diesen geworden. Da hätte ich mir am Ende dann doch lieber Hardware-Tasten gewünscht.
  • Der Akku hält sehr lange für die Leistung, die der Boomster hat. Die von Teufel angegebenen 16 Stunden erreicht er aber nur, wenn man Batterien in das Gerät packt. Das ist etwas umständlich, da man dafür zwei Schrauben auf der Rückseite öffnen muss. Die Klappe für die Batterien kann sich jedoch nicht lockern.

Teufel Boomster Test4

  • Kommen wir zum Sound und hier hat mich der Boomster auf ganzer Linie überzeugt. Neben 2 Hoch- und 2 Mitteltönern gibt es auch einen Subwoofer und der sorgt für einen extrem guten Bass. Ich bin kein Soundexperte, höre aber ein breites Spektrum an Musik und die Box hat mich hier immer überzeugt.
  • Der Boomster ist nicht schwer, aber auch kein Fliegengewicht. Er lässt sich nicht noch nebenbei in den Rucksack packen. Das sollte man bedenken, denn die Box ist zwar mobil, dank ihrer Größe und dem Gewicht gibt es hier aber eben Einschränkungen.
  • Der Tragekomfort ist nicht ganz optimal. Es gibt zwar einen Griff, diesen kann ich mit meinen, vielleicht auch etwas größeren, Händen aber nicht wirklich gut greifen. Optisch sieht der Griff natürlich super aus, in der Praxis hat er aber eben Schwächen.
  • Der Boomster besitzt ein FM-Radio, was ich nicht wirklich nutze, was aber ganz nett ist, und auch einen USB-Eingang, mit dem man zur Not ein Smartphone laden kann. Super Sache!

Teufel Boomster Test3

Teufel Boomster Fazit

Ich habe die Bluetooth-Box von Teufel jetzt einen Sommer lang genutzt und bin immer noch begeistert. Das liegt aber auch daran, dass sie sehr gut zu meinem persönlichen Nutzerverhalten passt. Es macht mir nichts aus eine größere Box zu transportieren, dafür bekomme ich aber eben einen besseren Sound, als ich ihn mit den ganzen kleinen Lautsprechern bekomme.

Der Sound überzeugt, die Verarbeitung und Optik sind wirklich gut, es gibt ein paar markante Schwächen wie die Touch-Tasten und der Griff zum Tragen, die meisten werden aber wohl einen anderen Kritikpunkt entscheidend finden, welchen ich hier natürlich nicht verschweigen möchte: Der Boomster ist, und das ist typisch für Teufel, nicht günstig. 300 Euro sind eine Menge Geld.

Teufel Boomster Test2

Es gibt bei Teufel immer mal wieder Rabatt, trotzdem muss man natürlich sagen, dass man hier einen verhältnismäßig teuren Lautsprecher anbietet. Mir ist das etwas zu viel, wäre der Preis allerdings niedriger, dann würde ich jetzt nach der Testphase ernsthaft mit dem Gedanken spielen, mir den Boomster zu kaufen. Ich hatte in den letzten Wochen viel Freude mit der Box. Sollte euch so ein Gadget also 300 Euro wert sein, dann gibt es von meiner Seite durchaus eine klare Kaufempfehlung. Ich würde aber vielleicht noch die IFA abwarten.

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