Tomorrow never waits: ZTE präsentiert Blade-Smartphones und Bundesliga-Sponsoring in Mönchengladbach

Auf dem MWC 2016 stellte der chinesische Smartphonehehersteller ZTE die neuen Modelle V7 und V7 Lite seiner Blade-Serie vor. Seit Februar sind die Geräte auf dem deutschen Markt erhältlich. Gestern nun präsentierte der Hersteller die beiden Smartphones den eingeladenen Medienvertretern im Rahmen der Unterzeichnung eines Sponsoring-Vertrags zwischen ZTE und Borussia Mönchengladbach.

„Tomorrow never waits“. – Unter diesem Motto stand die Präsentation der Blade-Smartphones von ZTE im Mönchengladbacher Borussia-Park. Der chinesische Hersteller hatte hier her eingeladen, um neben der erneuten Präsentation der neuen Blade-Smartphones auch über die Partnerschaft mit dem Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zu sprechen.

Fokus auf gelungenes Design

Das Event startete zunächst mit einem Image-Film. Dieser rückte die weiteren Geschäftsbereiche des chinesischen Konzerns in den Fokus und zeichnete ein Bild von ZTE als Solutionsanbieter und Netzausrüster. Anschließend sprach unter anderem Hagen Fendler (Chief Design Officer, über die Arbeit am Design der Blade-Serie.

Das ZTE Blade V7

Das ZTE Blade V7

Vor allem konzentriere man sich auf eine ruhige und ausbalancierte Designsprache, so der ZTE-Mann.

Ein Smartphone entsperren, die Telefon-App öffnen, einen Kontakt aufrufen und dann den Anruf-Button drücken. Das finde ich eigentlich lächerlich – sagte Hagen Fendler

Statt den Nutzer permanent auf das Display starren und herumwischen zu lassen, wie einen dummen Affen, versuche man die Interaktion direkter und effektiver zu gestalten. Die Smartphones der Blade-Serie können über verschiedene Gesten gesteuert werden:

Das Smartphone via Fingerprint entsperren, ans Ohr halten und auf die Frage, wen man anrufen möchte, den gewünschten Kontakt nennen. So soll man am ZTE Blade V7 oder V7 Lite Anrufe auslösen.

Verschiedene weitere Gesten, wie das Aufwärts- oder Seitwärtswischen über den Fingerprintsensor sollen die Ausführung von Aktionen, etwa das Vor- und Zurück-Navigieren auf Webseiten, beschleunigen. Der Fingerabdruckleser kann mit verschiedenen Fingerabdrücken für verschiedene auszuführende Aktionen personalisiert werden. Das Malen von Buchstaben auf das Display ermöglicht ebenfalls Abkürzungen im Alltagsgebrauch, etwa das Öffnen des Webbrowsers ist so möglich. Dies ist ein alternativer Ansatz zu Apples 3D Touch, der ebenfalls zum Ziel hat, die Arbeitsschritte von Alltagsaufgaben zu reduzieren.

300 Mitarbeiter sind im Designcenter von ZTE am Standort München beschäftigt. Es ist somit eines der größten internen Designbüros in der Branche in Europa, sagt Fendler.

Die Blade-Smartphones

Das ZTE Blade V7 und das ZTE V7 Lite kommen mit der Android-Version 6.0 und einer ZTE-Oberfläche. Das Blade V7 verfügt über ein 13,2 cm (5,2 Zoll Full-HD-Display.

Fototechnisch verbaut ZTE eine 13 Megapixel auflösende Hauptkamera mit dualem LED-Blitz und einem Autofokus, der in 0,3 Sekunden scharf stellen soll, sowie einen Acht-Megapixel-Sensor auf der Vorderseite. Zwei GB Arbeitsspeicher stehen dem MediaTek-MT6753 -Octacore-Prozessor zur Seite.

16 GB interner Speicher sind verbaut und können via Micro SD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden.

ZTE Blade V7 MWC2
Der Akku fasst 2540 mAh.

Die Blade-Smartphones sind LTE-fähig, jedoch scheint es, als könnten deutsche Kunden damit nicht viel anfangen, da von den unterstützten Frequenzen lediglich die 2600 MHz-Frequenz unterstützt wird. Diese wird von den Netzanbietern im kleinzelligen Innenstadtbereich oder in Ballungszentren verwendet. Die übrigen in Deutschland gebräuchlichen Frequenzen, 800 MHz mit guter Flächenwirkung und die Frequenz um 1800 MHz, die hohe Datenraten mit guter Ausbreitung verbindet, können nicht genutzt werden.

Die Geräte kommen in einem Vollaluminium-Unibody-Gehäuse, das sich wertig anfühlt und schick aussieht.

Interessant: Ein FM-tuner ist eingebaut. Ob künftig weitere Hersteller auf den Empfang des digitalen Radiostandards DAB+ setzen werden, ist eine spannende Frage der kommenden Jahre.

Partnerschaft mit Borussia Mönchengladbach

Neben einer Präsentation der neuen Smartphones stand vor allem auch die Partnerschaft von ZTE mit Borussia Mönchengladbach im Fokus der Veranstaltung. ZTE wird der neunte Co-Sponsor des Vereins.

Im Rahmen der feierlichen Vertragsunterzeichnung erklärten die Verantwortlichen des Bundesliga-Clubs und ZTE, man erhoffe sich beiderseitig positive Effekte in der öffentlichen Wahrnehmung. Während ZTE in Deutschland sein Endkundengeschäft verstärken und bei den Käufern präsenter werden möchte, zielt der fußball-Club auf eine bessere Wahrnehmung des Vereins und der deutschen Bundesliga in China.

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