Twitter mit eigenem Foto- und Video-Dienst

Im Rahmen der 9. Konferenz von All Things Digital, gab Twitter CEO Dick Costolo gestern bekannt, dass man in Zukunft selbst einen Dienst für Bilder und Videos anbieten wird. Man will damit eine hauseigene Alternative zu Diensten wie yfrog, Twitpic und Co anbieten. Diese Dienste werden natürlich nicht verboten, als Partner hat man sich jedoch Photobucket (mir bis jetzt unbekannt) ausgesucht und man muss einen anderen Dienst ja nicht gleich verbieten, exklusive API-Schnittstellen für den hauseigenen reichen da ja schon aus.

Außerdem hat man auch die Suche überarbeitet und möchte die Neuerungen in den kommenden Wochen für alle Nutzer verfügbar machen, das gilt zumindest für die Desktop-Variante, mobil folgt später. Es sind noch einige Fragen offen, vor allem wie Twitter die Links der Bilder und Videos nennen wird, Twitpic und Twitvid scheiden damit ja aus. Apropos Twitpic, anscheinend war das Unternehmen nicht von den Plänen bei Twitter eingeweiht gewesen und ist über diesen neuen Dienst sichtlich verärgert.

Wir vestehen, dass Twitter die Plattform gehört und diese kontroliert, aber eine offenere Roadmap und eine bessere Kommunikation wäre für uns und die Entwickler sicherlich hilfreich gewesen. Wir hatten immer das Interesse von Twitter im Kopf, als wir Twitpic aufgebaut haben, wir hätten das gleiche von Twitter gehofft, zumindest im Punkt der Kommunikation.“ so Noah Everett zu TechCrunch.

Video: Suche und Fotos bei Twitter

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