Umidigi X mit In-Display-Fingerabdrucksensor vorgestellt

Umidigi X Header Dxo

Der chinesische Hersteller Umidigi hat mit dem Umidigi X ein neues Mittelklasse-Smartphone angekündigt. Zum Preis von ca. 226 Euro soll es einige Features bieten, die man sonst nur von teureren Flaggschiff-Modellen kennt.

Los geht das bereits beim Display. Denn Umidigi setzt beim neuen Umidigi X auf ein 6,35 Zoll großes AMOLED-Panel, welches mit leuchtenden Farben überzeugen soll. Einbußen muss man dafür bei der Auflösung machen. Diese beträgt lediglich 1.548 x 720 Pixeln und wurde sicherlich nur gewählt, um die Kosten niedrig zu halten. Dafür gibt es allerdings einen Fingerabdrucksensor direkt im Display, was in dieser Preisklasse momentan definitiv noch nicht zum Standard zählt.

Als Prozessor kommt im Umidigi X ein relativ flotter Helio P60 Octa-Core von MediaTek zusammen mit 4 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz. Der interne Speicher beläuft sich auf 128 GB und kann sogar noch einmal per microSD-Karte erweitert werden. Vorinstalliert ist das aktuelle Android 9.0 Pie Betriebssystem, welches vom Hersteller kaum angerührt wurde.

Umidigi X

Triple-Kamera mit 48 Megapixeln

Auf der Rückseite des Umidigi X soll dann auch noch eine Triple-Kamera überzeugen. Sie kombiniert einen 48-Megapixel-Hauptsensor (f/1.79) mit einer 8-Megapixel-Weitwinkel-Cam und einem 5-Megapixel-Sensor zur Tiefenerfassung. Software-Features wie ein Nachtmodus oder die AI-Szenenerkennung sollen beim Aufnehmen hübscher Fotos helfen. Auf der Front sitzt innerhalb der Waterdrop-Notch dann noch eine 16-Megapixel-Selfie-Cam mit einer Blende von f/2.0.

Zu guter Letzt steckt im 158,6 x 75,6 x 8,1 mm großen und 195 Gramm schweren Gehäuse des Umidigi X ein 4.150 mAh starker Akku, der schnell mit 18 Watt wieder aufgetankt werden kann. Eine Unterstützung für NFC, Dual-SIM und die in Deutschland üblichen LTE-Bänder ist übrigens vorhanden.

Wäre da nicht die niedrige Displayauflösung, wäre das Umidigi X basierend auf seinem Datenblatt durchaus einen Blick wert. So würde ich allerdings kaum einem dazu raten, die 226 Euro zu investieren und das Smartphone beispielsweise bei Aliexpress zu erwerben.

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