Unboxing und erste Eindrücke vom Motorola Wilder und Sony Ericsson Txt pro

Mal etwas abseits vom täglichen Smartphone-Dschungel soll es hier um zwei Geräte gehen, die zwar ohne Android laufen, sich aber dennoch sehen lassen können.

Inklusive Videos und einem ersten Eindruck der Oberfläche erinnert man sich damit gerne an frühere Zeiten zurück, als Handys noch Handys waren. Der Markt dafür ist sicher auch heute noch vorhanden.

Motorola Wilder

Motorola hat ein neues Einsteiger-Handy auf den Markt geworfen. Das Wilder. Mit einem Ausstattungspaket, welches in dieser Form bei keinem anderen Hersteller zu finden ist. „Touchscreen-Outdoor-Einsteiger“ wenn man so will.

Es ist Staub- & Spritzwassergeschützt (IP54) und verfügt über ein zweites, kleines OLEDisplay. Zwei Merkmale die man in dieser Kombination bei den Einsteigergeräten so nicht kennt. Der kleine Zwerg verfügt weiterhin über Bluetooth, einer 3,5mm Klinkebuchse, 128MB internem Speicher (über MicroSD auf bis zu 32GB erweiterbar) und einer 2MP Kamera (leider ohne Blitz/LED).

Als Betriebssystem kommt ein proprietäres von Motorola zum Einsatz. Mit 92g ist das Kleine angenehm leicht zu händeln. Das Display löst mit 240 x 320 Pixeln auf einem 2,8″ Bildschirm auf. Der Akku soll im Standby- für bis zu 255h, sowie 9,5h im Dauerquasselbetrieb sorgen.

Wer also einen etwas robusteren MP3-Player mit Telefon- & SMS-Funktion und einer Schnappschussgeeigneten Kamera im Bereich unter 100€ sucht, wird im Wilder einen Geldbeutelschonenden Kandidaten finden.

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Sony Ericsson Txt Pro

Die Kombination aus Touchscreen mit echter QWERTZ-(Slide)Tastatur ist ja nicht mehr soooooo neu, aber für den schmalen Geldbeutel ist allerdings nicht allzuviel auf dem Markt. Frisch gelandet auf jenem ist jetzt das Sony Ericsson txt pro (Preis 115-130€).

Trotz seines kleinen Preises, geizt Sony Ericsson nicht bei der Ausstattung:

  • W-LAN
  • Bluetooth
  • MicroSD-Slot (bis zu 32GB)
  • 3,2 MP Kamera
  • 3″ Display / 262K Farben / 400 x 240 Pixel
  • 3,5mm Klinke
  • MicroUSB

Die Benutzeroberfläche sieht der der Xperia-Reihe zum Verwechseln ähnlich, hat allerdings kein Android im Unterbau, sondern ein proprietäres OS. Der Akku verleiht dem Quadbandhandy 400h Standby-, sowie 5h Gesprächszeit.

Die Rückseite der getesteten schwarzen Version ist gummiert, und liegt somit gut und griffig in der Hand. Die Tastatur ist beleuchtet und hat einen angenehmen Druckpunkt. Text kann sowohl über die beleuchtete Hardkey-QWERTZ-Tastatur, als auch über eine eingeblendete alphanumerische auf dem Touchscreen eingegeben werden. Durch den Lagesensor kann man es auch ohne aufsliden im Quermodus bedienen.

Twitter, Facebook, Google Talk, Picasa, Opera Mini sowie ein Instant Messenger (Multiple IM) sind direkt vorinstalliert. Einzig die Platzierung des MicroSD-Slots unterm Akku ist eher unpraktisch gelöst worden. Ansonsten stimmt das Preis/Leistungsverhältnis.

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