USA planen Registrierungspflicht für Drohnenkäufe

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Die amerikanische Regierung plant die Einführung einer Registrierungspflicht für den Kauf von „Drohnen“ – auch für Privatleute.

Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden in den Vereinigten Staaten alle Verkäufe von Drohnen an das Transportministerium gemeldet werden müssen. Wie NBC News (Achtung, Autoplay-Video auf der Website) berichtet, soll diese Regelung bereits am Montag verkündet werden und spätestens bis Weihnachten in Kraft treten.

Dabei dürfte man sich vor allem auf Geräte wie Quadrocopter beziehen, welche sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreuen. Das Preissegment reicht hier von 10 Euro im Miniformat über 700 Euro für eine Phantom 3 von DJI bis hin zu noch deutlich teureren Profi-Modellen. Eines haben alle gemeinsam: Eine Versicherung ist Pflicht und nur in den seltensten Fällen bereits Bestandteil der Haftpflicht.

Mittlerweile werden diese unbemannten Flugobjekte selbst in Discountern vertrieben, selten sind Käufer über alle rechtlichen Aspekte informiert. So häufen sich auch gefährliche Situationen wie beispielsweise vor knapp einem Monat am Flughafen Hamburg (Fuhlsbüttel), Finnair-Piloten eine Drohne in nur 30 Metern Entfernung ausmachten.

Viele Details zur amerikanischen Regelung gibt es derweil noch nicht, das genaue Vorgehen dürfte dann am Montag erläutert werden. Derweil möchte auch die Europäische Union die Gefahr für den Flugverkehr minimieren, die Europäische Flugsicherheitsbehörde arbeitet an einem entsprechenden Regelwerk.

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