[Video] Da ist das Ding! – Google Nexus S ausgepackt

Der Weihnachtsmann war dieses Jahr besonders gnädig zu mir. Ob ich das verdient habe oder nicht, wird intern diskutiert. :D Dennoch war er so nett und brachte mir heute das Google Nexus S von Samsung ins Haus, den Nachfolger meines wirklich heiß geliebten Nexus One.

Ich war, wie viele andere auch, skeptisch, ob dieses Gerät wirklich etwas taugt und ob es ein würdiger Nachfolger vom Nexus One ist. Ich werde diese Frage rein subjektiv beantworten. ;)

Erster Eindruck

Wie auch beim Galaxy S, dem Schwestermodell des Nexus S, hat mich das viele Plastik überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, es sorgt dafür, dass das Gerät sehr leicht ist und das bei dem riesen Super-Amoled Display. Das Google Nexus S wirkt aber durch das matte, dunkle Design noch etwas wertiger als das Samsung Galaxy S. Ich bin begeistert!

Was beim Booten sofort auffällt, ist die unglaubliche Geschwindigkeit vom Nexus S – Wahnsinn! Keine Lags, keine Denkpausen, einfach nur purer Android-Spaß!

Aber zunächst erstmal die technischen Daten:

  • 4 Zoll Super-Amoled-Screen (kapazitiv)
  • 480 x 800 Auflösung (WVGA)
  • HSDPA (7mb/s), WLAN n/b/g und Bluetooth 2.1
  • NFC, microUSB
  • 63 mm x 123.9 mm x 10.88 mm, 129 g Gewicht
  • Gyroscop & Accelerometer
  • 1 GHZ Cortex A8 Hummingbird-Prozessor
  • 16 GB Speicher
  • 5 MP Kamera & Frontkamera
  • 1500 mAh Lithium-Ionen-Akku
  • Android 2.3 Gingerbread

Tiefer in die Problemzonen

Fangen wir mal mit den vermeintlich nachteiligen Dingen an, die auf Twitter und in diversen Foren heiß diskutiert werden. Dazu gehört der fehlende microSD-Slot. Ich hatte im Nexus One eine 32 GB-SD-Karte und hab von dieser gerade mal 12 GB ausgereizt. Die restlichen 4 GB habe ich als EXT-Partition für Daten benutzt. Nachdem ich jetzt so nach und nach alle Apps auf dem Nexus S installiert habe, waren immer noch 800 MB interner Speicher frei und dabei habe ich noch keine App auf die SD geschoben. Der Speicher langt also völlig!

Der Speicher funktioniert wie eine SD-Karte. Er wird am PC als Massenspeicher erkannt und man kann Daten rauf und runter schieben, wie man möchte. Der fehlende Kartenslot ist vielleicht ein kleines Ärgernis, aber er fällt kaum ins Gewicht.

Nächster Kritikpunkt war der fehlende Dual-Core-Prozessor. Nehmt das Nexus S mal in die Hand! :P Es geht kaum noch schneller. Außerdem fürchte ich Dualcores in Smartphones, denn ich glaube, dass die Akkus der Geräte dann nur noch 7 Stunden halten und das wäre einfach Mist. Ich konnte den Akku des Nexus S noch nicht dauerhaft testen, aber ich habe das Gerät seit heute morgen um 10 Uhr. Bis jetzt (16:30 Uhr) hat es erst 20% an Ladung verloren und das obwohl ich viel damit gemacht habe.

Der einzige Nachteil, den ich bisher an dem Gerät erkennen kann, ist die fehlende Tasche. Aber dafür finde ich sicherlich eine Lösung. Bis dahin wird eben die Hülle des Nexus One etwas gestretcht.

Jetzt wünsche ich erst einmal viel Spass mit dem Unboxing Video!

Erstes Fazit

Mein Nexus One geht – mein Nexus S bleibt! Noch Fragen? Rein damit in die Kommentare!

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