ZOE: Protonet stellt Smart Home Hub vor

Für alle, die vor lauter Smart Home Geräten schon gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht, hat das Hamburger Startup Protonet nun eine Lösung. Per Hub und Sprachsteuerung sollen all diese Geräte bequem verwaltet werden.

Bekannt geworden ist das Unternehmen mit kleinen Orangenen Kästchen, die sich als private und leicht zu bedienende Cloud Server entpuppen. Nun hat es auf Indiegogo eine Kampagne gelauncht, bei der ein Gerät finanziert werden soll, welches Smart Home Geräte noch smarter machen soll. Das Prinzip ist einfach: An die Wand wird ein kleines sechseckiges Gerät angebracht und alle im Haus befindlichen Smart Home Geräte damit verbunden.

Protonet ZOE Wohnzimmer

Da ZOE, so heißt das kleine Ding, nicht in jedem Raum sein kann, sind noch die sogenannten Voice Drops erhältlich: Sie werden in den Räumen platziert, in denen die Sprachsteuerung zur Verfügung stehen soll. Möchte man es beispielsweise etwas wärmer haben, braucht man nun nicht mehr zum Thermostat laufen, sondern einfach die gewünschte Temperatur nennen.

Möchte man das Licht romantisch dimmen, genügt ebenfalls ein kurzer Sprachbefehl. Oder wie wäre es mit einem frisch gebrühten Kaffee, während der Nutzer sich umzieht? Man spricht den Wunsch einfach aus und kann endlich seinen teuren Butler kündigen. Denn für die Hauptkomponente werden 200 Dollar fällig. Die Voice Drops sind mit 70 Dollar aber vergleichsweise teuer.

All das bringt natürlich nur dann einen Mehrwert, wenn das eigene Haus vollgestopft ist mit Temperatur-Reglern von Google oder smarten Lampen wie denen von Phillips. Trotzdem finde ich, dass ZOE ein sehr interessantes Konzept ist, um die Elektronik in den eigenen vier Wänden noch besser und intuitiver bedienen zu können. Gesteuert wird „sie“ natürlich per App, worüber sogar direkt neue Befehle erstellt werden können. Das alles in der eigenen und gesicherten Cloud stattfindet ist heutzutage auch keine schlechte Sache.

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