Tesla soll ab 2030 „etwa 5 Millionen Autos pro Jahr“ verkaufen, so Elon Musk im Rahmen der Geschäftszahlen, die diese Woche veröffentlicht wurden. Ein durchaus gewagte Aussage, wenn man sich die Zahlen anschaut, das Wachstum flachte ab.
Aber es ist am Ende auch nur eine dieser Aussagen von Elon Musk, die man direkt wieder ignorieren kann, wenn man kein extremer Fan der Marke ist, der jegliche Kritik abschmettert. Der Chef von Tesla ist für seine falschen Prognosen bekannt.
Wenn es nach Elon Musk ginge, dann würden die Autos von Tesla schon jetzt alle komplett autonom auf der Welt fahren und SpaceX hätte ein Mars-Programm für Urlaube im Weltall. Aber immerhin ist seine Prognose für 2030 nicht mehr verrückt.
Tesla peilte einst 20 Millionen Autos an
Aktuell liegt Tesla bei knapp über 1,6 Millionen Autos pro Jahr, die 2 Millionen sind nicht unrealistisch und mit 2-3 günstigen Modellen im Lineup wäre sowas durchaus machbar. Unrealistisch für Tesla, aber machbar. Man würde damit in etwa halb so viele Autos wie der Volkswagen-Konzern und Toyota verkaufen, sowas ist nicht abwegig.
Vor ein paar Jahren war Elon Musk da übrigens noch anders drauf, denn da sprach er von 20 Millionen Autos ab 2030, Tesla sollte größer als Volkswagen und Toyota zusammen werden. Aber wen interessiert schon eine Aussage von 2022, richtig?
So muss man das bei Aussagen von Elon Musk aber leider immer halten, denn bei Prognosen, die viele Jahre in der Zukunft liegen und viele bis dahin schon wieder vergessen haben, übertreibt er fast immer. Sollte das günstigere Modell doch noch kommen, dann wären 2-3 Millionen pro Jahr drin, 5 Millionen deuten sich nicht an.
Da müsste Tesla sein Portfolio in den nächsten vier Jahren schon massiv ausbauen und das nicht nur mit Robotaxis, sondern mit wirklich günstigen Volumenmodellen.
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