200 Millionen Yahoo-Accounts kompromittiert und im Darknet zu haben

Rückblickend scheint das Jahr 2012 eine Hochzeit für Hacker gewesen zu sein. Dropbox und anderen Unternehmen gingen in diesem Jahr massenhaft Nutzerdaten verloren, was vier Jahre später Accounts gefährdet und Nutzer zum Passwortwechsel zwingt. Nun ist scheinbar Yahoo an der Reihe.

200 Millionen Accounts bei Yahoo sind anscheinend von einem groß angelegten Hack aus dem Jahr 2012 betroffen. Medienberichten nach wurden sensible Daten wie Nutzernamen und Passwörter abgeschöpft und werden aktuell im Darknet zum Kauf angeboten. Die Daten sollen dem Vernehmen nach von Yahoo unverschlüsselt gespeichert worden sein, was faktisch einer IT-Todsünde gleichkäme. Daneben sind auch Daten wie Geburtstag und Adresse betroffen, so hinterlegt.

Hack könnte Verkaufswert drücken

Yahoo sucht schon länger nach einem Investor für sein Kerngeschäft und scheint ihn schlussendlich im US-Telekomanbieter Verizon gefunden zu haben.

Aktuell wird von einem Kaufpreis von rund 4,8 Milliarden Dollar ausgegangen. Ob Verizon diesen Vorfall als Grund hernehmen wird neu zu verhandeln, steht dahin.

Der Deal ist aktuell noch nicht von den Yahoo-Aktionären und den US-Regulierungsbehörden gebilligt worden. Dass 200 Millionen Yahoo-Accounts 2012 kompromittiert worden sein könnten, war bereits im Sommer bekannt geworden.

Es wird erwartet, dass Yahoo sich in Bälde dazu äußern wird, da es sich hierbei um einen ernstzunehmenden Vorgang handle, wie Quellen im Unternehmen erklärten. Warum 2012 neben Yahoo auch andere Unternehmen wie Dropbox so gravierende Sicherheitsbrüche erfahren haben, bleibt rätselhaft.

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