7links IP-360-Grad-Überwachungskamera ausprobiert

Nachdem ich neulich eine günstige HD-IP-Kamera mit Bewegungserkennung ausprobiert habe, konnte ich nun einen Blick auf die 7links IP-360-Grad-Überwachungskamera werfen.

Die 7links IP-360-Grad-Überwachungskamera wird ebenfalls von Pearl vertrieben und kostet aktuell ca. 70 Euro. Wie der Name bereits sagt, kann damit ein größerer Bereich überwacht werden. Weiterhin bietet auch diese Kamera eine Bewegungserkennung sowie einen Fernzugriff.

Das Modell IPC-510.wide liefert eine voll Raumübersicht dank des Bildwinkels von je 180° horizontal und vertikal. Die Software namens „IPC360“ ist dabei um einiges moderner, als noch bei der zuletzt von mir getesteten Einsteiger-Kamera. Die Inhalte landen lokal auf einer SD-Karte und über einen Account ist es möglich, aus der ganzen Welt auf die heimische Kamera zuzugreifen.

IPC360
Preis: Kostenlos
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Die Einrichtung klappte schnell, wie beispielsweise in diesem Video eines baugleichen Modells zu sehen ist. Die Verbindung mit dem WLAN-Netzwerk (kein 5 GHz möglich!) musste ich allerdings über ein Gastnetzwerk realisieren.

Warum? Das WLAN-Passwort darf maximal 19 Zeichen lang sein und das Passwort meines Netzwerkes ist länger. Diese Beschränkung ist mir vollkommen unverständlich. Hier sollte der Hersteller auf jeden Fall nachbessern.

HD-Videos (H.264-Videocodec) nimmt die Kamera mit 1280 x 960 Pixel bei 25 Bildern/Sekunde auf. Gestreckt auf eine 360-Grad-Ansicht wirkt das Ganze nicht mehr gestochen scharf, bietet aber in meinen Augen dennoch einen brauchbaren Überblick über das Geschehen vor Ort.

360 Grad Cam Foto

Das Fischaugen-Objektiv mit 1,4 mm Brennweite, Blende f/2 fängt jedenfalls ausreichend Licht ein, um auch halbdunkle Räume gut einsehen zu können. Die Software staucht das Bild auf Wunsch, oder stellt es als bewegliche 360-Grad-Bild dar. Bei letzterem hat man dann nur wenige Verzerrungen am Rand.

Auch eine Infrarot-Nachtsicht-Funktion ist verbaut, die bis 5 m Reichweite funktionieren soll, was ich so bestätigen kann.

Der Nutzer kann zudem einstellen, wo sich die Kamera befindet und das Bild wird dann entsprechend angepasst. Hier stehen zur Auswahl, Decke, Boden oder Wand (das habe ich genutzt). Einfach, weil ich die Kamera nicht verschraubt, sondern selbst eine kleine Halterung für die Steckdose gebastelt habe.

Besonders interessant für mich: Wie funktioniert die Bewegungserkennung? Kurz: Sie funktioniert gut. Es gibt auch Push-Benachrichtigung mit einem Bild, wenn sich etwas bewegt. Leider ist es aber nicht möglich, dass die App kurze Videoclips bei einem Alarm speichert. Sie legt nur Fotos ab, zeichnet aber das Geschehen komplett als Video auf.

Will man also sehen, was genau passiert ist, nachdem ein Alarm ausgelöst wurde, muss man auf dem Zeitstrahl manuell zurückspringen. Im Zeitstrahl sollte meines Erachtens wenigstens farblich kenntlich gemacht werden, an welchem Zeitpunkt es Alarme gab.

Die Kamera hat auch einen Lautsprecher und ein Mikrofon für die 2-Wege-Kommunikation verbaut. Die Qualität ist etwas kratzig, aber man versteht alles. Nachfolgend gibt es noch einen Blick in die App:

Fazit zur 7links IPC-510.wide

Eines muss man 7Links oder in diesem Fall auch Pearl lassen, sie versprechen nichts, was die Kamera nicht halten kann. Die 7links IPC-510.wide lässt sich schnell einrichten und bietet eine sehr gute Rundumsicht. Zudem wir der Alarm zuverlässig ausgelöst und auch die App ist optisch ansprechend.

Einzig die Sache mit der Zeichenbegrenzung für das WLAN-Passwort stößt mir sauer auf. Die Auflösung empfand ich immer als ausreichend, um alles zu erkennen. Für nachfolgende Generationen der Kameras wäre aber natürlich auch eine Full-HD- oder gar 4K-Version interessant.

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