Acer und Co. schrauben erwartete Tablet-Verkaufszahlen deutlich nach unten

Acer war mit dem Iconia A500 als einer der ersten Hersteller mit einem Honeycomb-Tablet auf dem Markt, musste jetzt aktuell aber seine erwarteten Tablet-Verkaufszahlen deutlich nach unten schrauben. Bisher wären wohl 800.000 Einheiten an Händler verschickt worden, man hatte aber mit weit mehr gerechnet.

Der Acer-Vorsitzende JT Wang äußerte sich aktuell zu Investoren des Unternehmens mit einer Korrektur der Umsatzprognose. Man hatte 5 bis 7 Millionen verkaufte Einheiten für 2011 erwartet, es werden aber wohl nur halb so viel, nämlich ca. 2,5 bis 3 Millionen. Im dritten Quartal wolle man weitere 800.000 Einheiten ausliefern und zudem mit einem neuen 7-Zoll-Gerät punkten.

Angeblich haben auch weitere große Konzerne wie Motorola, Samsung und RIM ihre Erwartungen in Sachen Tablets nach unten geschraubt, weil wohl davon ausgegangen wird, dass man dieses Jahr noch nicht gegen das Apple iPad 2 konkurrenzfähig sei. Die Käufer sind zögerlicher, aber warum? Sind es die Preise, das System, fehlende Apps oder besteht einfach kein so hoher Bedarf? Was meint ihr?

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