Alexa Guard & Co.: Das sind die neuen Funktionen des Sprachassistenten

Amazon Echo Alexa Header

Neben etlichen neuen Produkten wurden von Amazon im Rahmen des großen Echo-Events am gestrigen Abend auch einige neue Features für den Sprachassistent Alexa angekündigt. Dieser soll schon bald euer Haus bewachen können und Verbesserungen bei der Interaktion mit Nutzern erhalten.

Viele neue Echo-Produkte wären nur halb so schön, wenn beim dahinterliegenden Sprachassistent Alexa alles beim Alten bleiben würde. Glücklicherweise ist dem aber nicht so, denn gestern Abend wurden von Amazon mehrere Neuerungen und Verbesserungen angekündigt.

Diese werden im Laufe der kommenden Wochen erscheinen, erst einmal aber vermutlich in Englisch bzw. den USA verfügbar sein. Bis zu einem Release in Deutschland könnte noch etwas Zeit vergehen.

Alexa Guard

Mit Alexa Guard werden die Echos in eurem Zuhause zu Sicherheitsbeauftragten. Aktiviert man den Guard-Modus, beispielsweise per Sprachbefehl bevor man das Haus verlässt, hören die Echos ganz genau hin und senden euch im Zweifel eine Benachrichtigung an euer Smartphone. Amazon zufolge erkennen sie beispielsweise das Klirren einer Fensterscheibe oder den schrillen Ton von Feuermeldern.

Des Weiteren kann Alexa im Guard-Modus auf Wunsch gelegentlich die smarten Lampen im Eigenheim an- und ausschalten, um den Eindruck zu erwecken, jemand wäre daheim.

Smart Home-Steuerung ohne Internet

Amazon spendiert Alexa zudem einen neuen Offline-Modus, der auf Geräten mit integriertem Smart Home-Hub genutzt werden kann. Fällt das Internet einmal aus, können der Echo Plus und der neue Echo Show auch offline alle Smart Home-Produkte steuern, für die sie als Bridge agieren.

Whisper-Modus

Google kündigte zur I/O 2018 zahlreiche neue Features für den Google Assistant an, mit denen die Nutzerinteraktion entscheidend verbessert wurde. Gestern zog dann auch Amazon mit und veröffentlichte unter anderem den Whisper-Modus für Alexa.

Fortan erfasst der Sprachassistent automatisch die Lautstärke der gesprochenen Befehls und erkennt, falls lediglich geflüstert wurde. Ist das der Fall, wird auch die Antwort bei sehr niedriger Lautstärke wiedergegeben und Musik beispielsweise besonders leise abgespielt.

Weitere Features im Überblick

Da Amazon gestern Abend gleich zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen bekanntgab, hier der Rest zum Überblick:

  • Weiß Alexa nicht, wie sie mit einem Sprachbefehl umgehen soll, wird zukünftig automatisch ein passender Skill aktiviert. In vielen Fällen entfällt somit die nervige Ansprache des gewünschten Skills.
  • Endlich können mehrere Befehle in einen einzelnen Sartz verpackt werden. Wie der Google Assistant verarbeitet Alexa nun alle enthaltenen Kommandos nach und nach in der gesprochenen Reihenfolge.
  • Dank des Features Hunches erkennt Alexa wiederkehrende Muster in der Benutzerinteraktion. Schließt man normalerweise abends die Fenster im Wohnzimmer, hat das jedoch ausnahmsweise vergessen, kann Alexa einen nun automatisiert darauf hinweisen.
  • Bei Amazon arbeitet man daran, zukünftig die Emotionen des sprechenden Nutzers zu erkennen. Alexa könnte dann ihre Antwort an die aktuelle Gemütslage anpassen.
  • Für den Echo Show gibt es nun endlich ein Browser-Feature. Der Benutzer kann sich hier zwischen Amazon Silk und Firefox entscheiden.
  • Auch können die Amazon Shows zukünftig als Display für die mit einer Kamera ausgestatteten Türklingeln von Ring fungieren.
  • Eine weitere neue Funktion für den Echo Show: Die Unterstützung von Skype. Zukünftig sind (Video-)anrufe über den Microsoft-Dienst möglich.
  • Alexa kann nun mit Email-Accounts verbunden werden, über den Empfang solcher informieren und gar auf einzelne Nachrichten per Sprachbefehl antworten.
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Amazon September-Event 2018: Das wurde vorgestellt21. September 2018

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