Amazon in Gesprächen mit PayPal

Die Möglichkeit in Zukunft seine Einkäufe bei Amazon über PayPal bezahlen zu können, ist vielleicht gar nicht mehr so abwegig wie noch vor einem Jahr.

Amazons Argumentation, dass eine Zahlung per PayPal doch eigentlich viel umständlicher ist, als per im Kundenkonto hinterlegter Kreditkarte oder ähnlichem, mag für Bestandskunden zutreffen. Ich besitze einen Account bei dem amerikanischen Bezahldienst, der sich erst vor 18 Monaten von eBay trennte, und bin froh, wenn ich mich irgendwo registriere und dann unkompliziert mein PayPal-Account verknüpfen kann.

Und als, wahrscheinlich mit Abstand, größter Online-Händler wäre Amazon für den Bezahldienst natürlich ein dicker Fisch, den es gilt, an Land zu ziehen. Ob man da wohl auch hinsichtlich zu zahlender Gebühren, ein Sonderdeal mit dem Versandhändler auszuhandeln bereit ist? Ich könnte es mir durchaus vorstellen.

Zumindest redet man nun wohl miteinander.

„We have been in conversations with Amazon,“ sagte PayPal CEO Dan Schulman zu Bloomberg. „We’re closing in on 200 million users on our platform right now. At that scale, it’s hard for any retailer to think about not accepting PayPal.“

Dass man miteinander redet, bedeutet natürlich nicht, dass man sich auch einig wird. Den meisten Kunden wird es sowieso egal sein. Interessant könnte es werden, wenn man über Drittanbieter auf dem Marketplace einkauft und im Fall der Fälle durch PayPal abgesichert ist.

Quelle: Bloomberg Via: CNET

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