Ampya: Musik-Streaming-Dienst von ProsiebenSat.1 gestartet

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Seit Ende letzter Woche gibt es einen neuen Teilnehmer im Rennen um Dienste für Musik-Streaming, denn die Mediengruppe ProsiebenSat.1 schickt mit Ampya einen direkten Konkurrenten für Spotify, Rdio und Co. ins Rennen. Ampya soll über 20 Millionen Songs beinhalten und bietet zusätzlich noch über 57.000 Videos und 100.000 Radio-Stationen an. Natürlich sollen auch hier einige soziale Elemente im Vordergrund stehen, das Anlegen von Playlisten und Teilen mit Freunden ist ein Part davon. Und wer auf der Suche nach neuer Musik ist, soll von einer Redaktion versorgt werden, die im Hintergrund arbeitet und immer wieder neue Vorschläge veröffentlichen soll.

Grundsätzlich freue ich mich über jeden neuen Teilnehmer in diesem Feld, auch wenn die „alten“ Dienste wie Spotify, Rdio oder auch Simfy mittlerweile weit voraus sind. Das liegt aber in erster Linie an der Möglichkeit, wie man die Musik konsumieren kann, denn Ampya ist ohne ein Angebot an Applikationen ins Rennen gestartet. Auch wenn bereits ein Beta-Test läuft, so ist das meiner Meinung nach dennoch ein großer Fehler. Die Nutzung ist standardmäßig kostenlos, allerdings müsst ihr dann mit Werbung leben. Für die werbefreie Nutzung werden 5 Euro und für das Offline-Speichern und die mobile Nutzung die üblichen 10 Euro im Monat fällig.

Es gehört aber glaube ich schon etwas mehr dazu, als einfach nur noch einen weiteren Dienst anzubieten, denn vor allem Spotify und Rdio haben den Vorteil, dass sie auch international sehr gut aufgestellt sind. Da Ampya allerdings von ProsiebenSat.1 betrieben wird, dürfte man für den Dienst in den nächsten Wochen und Monaten wohl auch ordentlich die Werbetrommel im TV rühren. Das könnte vor allem in Deutschland ein Vorteil sein. Wir werden es sehen, sind aber erst mal auf die Apps gespannt. Weitere Informationen bekommt ihr natürlich auf der Webseite von Ampya.

via heise

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