Android Pay unterstützt 19 weitere US-Banken

Gestern berichteten wir unter anderem über Apple Pay, heute gibt es auch Neuigkeiten zu Android Pay.

Im Gegensatz zu Apples Lösung, welche mittlerweile vor allem in den USA schon etwas breiter aufgestellt ist, geht der Rollout etwas gemächlicher vonstatten. Aber nachdem der Dienst vor einigen Tagen in Australien und vor circa einem Monat in Singapore ausgerollt wurde, stärkt man nun seine Basis in den Vereinigten Staaten und unterstützt 19 weitere Banken.

Liste der neuen Banken (Klicken zum Anzeigen)

      • 1st Advantage FCU
      • ACU of Texas
      • Alpine Credit Union
      • Alternatives federal credit union
      • Bank of the Ozarks
      • Cambridge Savings Bank
      • Crane CU
      • Fairfax County FCU
      • First Community Bank
      • First Sentry Bank
      • First Tech Federal Credit Union
      • Heritage Federal Credit Union
      • IH Mississippi
      • Mercantile Bank of Michigan
      • Mill City Credit Union
      • ORNL
      • Railroad & Industrial FCU
      • Union State Bank of Fargo
      • Valley Federal Credit Union

Die vollständige Auflistung aller unterstützten Banken findet man auf einer eigens von Google eingerichteten Support-Site.

Während sich in immer mehr Teilen der Welt mobile Bezahlsysteme durchsetzen, warten wir immer noch auf eine gute Lösung für das Smartphone. Samsung Pay ist zumindest schon in Spanien gestartet. Ein Grund hierfür, ist die fehlende Verbreitung von NFC-fähigen Terminals, auf die Dienste wie Apple Pay und Android Pay aufsetzen. Aber zumindest kommt mittlerweile auch hierzulande etwas Bewegung in die Sache, nachdem zum Beispiel Lidl, Kaufland, Aldi und Netto ihre Filialen mit entsprechenden Geräten ausstatten.

Das Bezahlen funktioniert hier auch schon per Smartphone, allerdings nur mit relativ komplizierten Nischenlösungen, die es teilweise erfordern pro Supermarktkette eigene Apps herunterzuladen. Spricht man mit dem Kassenpersonal, erfährt man, zumindest hier in Bremerhaven, dass diese bisher nahezu nicht genutzt werden. Das dürfte sich ändern, wenn mit Android Pay und Konsorten einfache und massentaugliche Lösungen auf den Markt kommen.

Grafik: Statista

Grafik: Statista

Laut einer von Bitkom veröffentlichten Studie ist eine grundsätzliche Akzeptanz für solche Bezahlvorgänge auf jeden Fall vorhanden. Es scheitert momentan einfach an der fehlenden Verfügbarkeit guter Dienste, die den Bezahlvorgang für den Nutzer auch vereinfachen und transparent machen. Momentan sind entsprechende Lösungen entweder zu kompliziert, nicht bekannt oder es bestehen ihnen gegenüber, auch durch Unwissenheit, verschiedene Sicherheitsbedenken.

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