Erste Details zum Apple iMac 2017

Apple bestätigte diese Woche, dass man in diesem Jahr einen neuen iMac für Pro-Nutzer zeigen möchte. Nun gibt es die ersten Details im Netz.

Die Desktop-Plattform wird von Apple in den nächsten 1-2 Jahren deutlich mehr Aufmerksamkeit spendiert bekommen. Los geht es mit einem neuen iMac, der im Oktober vorgestellt werden soll. Folgende Spezifikationen stehen im Raum:

  • Intel Xeon E3 Prozessor (Xeon E3-1285 v6)
  • 16 GB bis 64 GB ECC RAM
  • Schnellere NVMe SSDs
  • AMD Grafikkarte
  • Thunderbolt 3
  • Neues Tastatur (vermutlich mit Touch Bar)

Apple soll außerdem an einem 8K-Display arbeiten. Das Unternehmen hat bereits bestätigt, dass ein neues Apple-Display in Planung ist. Statt 5K wird man also direkt auf 8K springen, so ein aktuelles Gerücht. Details zum Display für den neuen iMac gibt es aber nicht. Das macOS 10.13-Update (kommt im Herbst) soll ohne Berg- und Park-Namen auskommen und mit „M“ beginnen. Möglich wäre Monterey.

Neuer Mac mini wird größer

Der Mac mini ist nicht tot, das hat Apple diese Woche auch bestätigt. Wie und wann ein Upgrade geplant ist, ist unklar. Die neue Generation soll jedoch etwas größer, als der aktuelle Mac mini werden. Das spricht, wie beim kommenden Mac Pro, für einen neuen Ansatz von Apple. Details fehlen hier aber leider auch noch.

Bei Apple hat jedenfalls ein Umdenken stattgefunden. Der Grund ist angeblich die anhaltende Kritik der Pro-Nutzer. Der alte Mac Pro stand (vollkommen berechtigt) in der Kritik und die neuen MacBook Pro-Modelle wurden auch öfter kritisiert. Apple wurde in letzter Zeit oft vorgeworfen die Pro-Nutzer zu vernachlässigen.

Der Anteil der Pro-Nutzer ist bei Apple zwar gering, aber sie sind Apple wichtig. Der neue iMac wird daher auch deutlich leistungsfähiger. Der Mac Pro war übrigens sehr lange Zeit ein offenes Thema bei Apple. Man wusste nicht, wohin die Reise gehen soll. Die Entscheidung für einen komplett neuen Mac Pro soll erst vor wenigen Wochen getroffen worden sein. Das Gerät kommt also vielleicht auch erst 2019.

Diese Woche war ein kleiner Wendepunkt in der Geschichte von Apple. Noch nie hat man ein neues Produkt schon so lange im Vorfeld angekündigt. Das Unternehmen wird offener und vielleicht wird man auch in Zukunft besser kommunizieren.

Ein neues MacBook Air wäre wünschenswert

Nach der Kritik der MacBook Pro-Modelle könnte Apple auch an einem weiteren Modell ohne Touch Bar arbeiten, welches deutlich leistungsfähiger, als das aktuelle Modell ist. Mit solchen Aussagen und Gerüchten schadet sich Apple selbst, denn als Pro-Nutzer wird man jetzt wohl kaum ein neues MacBook Pro oder einen Mac Pro kaufen. Aber es ist wichtig, dass diese Geräte in den Fokus rücken.

Nach der ganzen Kritik zum Pro-Lineup wird ein Produkt meiner Meinung nach aber vollkommen vergessen: Was ist mit dem MacBook Air? Es fehlt ein Laptop, der sich zwischen dem MacBook und dem MacBook Pro einordnet. Sowas wie der iMac, der sich zwischen dem Mac mini und Mac Pro einordnet. Das MacBook Air wird immer noch verkauft, ein Hardware-Upgrade ist aber längst überfällig.

Teilen

Hinterlasse deine Meinung

Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.