Apple: iPhone und iPad werden wegen Urheberrechtsabgabe teurer

Zum Start des neuen Jahres hat Apple still und heimlich die Preise der iPhones und iPads im eigenen Online-Shop erhöht. Während die iPhones rund 5 Euro teurer wurden, zogen die Preise für die iPads um ungefähr 8 Euro an. Schuld daran dürfte die kürzlich überarbeitete Urheberrechtsabgabe sein.

Anfang Dezember teilte der Branchenverband Bitkom Einigungen im Bezug auf die urheberrechtlichen Abgaben für mobile Geräte mit. Hersteller müssen für jedes verkaufte Smartphone und Tablet 6,25 bzw. 8,75 Euro entrichten. Ist ein Unternehmen dem sogenannten Gesamtvertrag beigetreten, sinken die Abgaben auf 5 respektive 7 Euro.

Während die meisten Hersteller die Abgaben stillschweigend hingenommen zu haben scheinen, hat Apple zum Start des neuen Jahres die Preise im eigenen Online-Shop angepasst. Die Erhöhungen von 4,95 Euro bei iPhones und 7,33 Euro bei iPads lassen darauf schließen, dass man versucht, die Urheberrechtsabgabe an die Kunden weiterzugeben.

Zwar sind die Preiserhöhungen für den Endkunden noch zu verkraften, dennoch wäre es für Apple sicherlich möglich, wenn man die Abgabe von der eigenen Marge abziehen würde. Mal sehen, ob die krummen Preise (497,32 Euro für das iPad Air 2) in Zukunft auch von weiteren Händlern übernommen werden.

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