Apple MacBook Pro 2018: Erste Kritik am i9-Prozessor

Apple Macbook Pro 2018 Header

Apple bietet das neue MacBook Pro 2018 auch in einer Version mit einem i9-Prozessor von Intel an. Doch der ist vielleicht gar keine so gute Wahl.

Die Pro-Modelle bei den MacBooks von Apple richten sich an Profis. Sie werden zwar oft für den Preis kritisiert, doch sind wir mal ehrlich: Das sind wir von Apple gewohnt.

Ignoriert man mal die Tastatur-Probleme bei den Modellen von 2016 und 2017, dann bekommt man hier auch sehr gute und zuverlässige Laptops. Kein Wunder also, dass einige Profi-Anwender da auch gerne mal tief in die Tasche greifen und sich so ein Modell „specced out“, also mit der vollen Ausstattung, kaufen.

Beim MacBook Pro 2018 gibt es beim Modell mit 15 Zoll erstmals eine Option für einen i9 mit 6 Kernen. Apple spricht von 2,9 GHz, mit Turbo Boost sind bis zu 4,8 GHz drin.

Macbook Pro 2018 Gefrierfach

Ein Modell, welches sich Dave Lee gegönnt hat und das sogar in der Version, die fast 8000 Euro kostet (der größte Teil geht für die 4 TB SSD drauf). Doch der i9 macht wohl zu schnell dicht und das MacBook drosselt die Leistung runter. Sogar so stark, dass man mit einem i7 besser dran wäre. Kann das MacBook den Chip nicht gut kühlen?

Das ist zumindest die Vermutung von Dave, der es auch mal ins Gefrierfach gepackt hat. Und siehe da: Die Leistung war in einer kühleren Umgebung besser. Noch sollte man kritisch sein, denn es ist ein einzelnes Review und vielleicht hat Dave auch ein fehlerhaftes MacBook erwischt. Falls da aber etwas dran ist, dann werden bald noch mehr Berichte kommen. Im Moment gilt es den i9 kritisch zu betrachten.

PS: Ein Test des MacBook Pro mit 13 Zoll und Basisausstattung zeigt ebenfalls, dass es nicht so gut mit Wärme klar kommt. Vielleicht sollte Apple bei der nächsten Generation die Kühlung überarbeiten. Wobei es vermutlich anders kommen wird: Man trennt sich lieber nach und nach von Intel und entwickelt die Prozessoren selbst.

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