Trotz Software-Update: Apple soll weiter gegen Qualcomm-Patente verstoßen

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Apple veröffentlichte am Montag ein Software-Update für das iPhone und der Grund dafür ist ein Rechtsstreit mit Qualcomm in China.

Dort hat nämlich ein Gericht vor ein paar Tagen bestätigt, dass einige ältere iPhones gegen Patente von Qualcomm verstoßen. Theoretisch bedeutet das: Verkaufsverbot in China. Apple hält sich jedoch nicht dran und verkauft die iPhones weiter. Um aber ganz sicher zu gehen gab es ein Update.

Apple bleibt dabei: Spätesten nach dem Update auf iOS 12.1.2 besteht kein Problem mehr. Doch Qualcomm behauptet, dass sich mit diesem Update nichts ändert. Qualcomm schreibt, dass Apple das Urteil herunterspielt und nicht wichtig genug nimmt. Man versucht es irgendwie zu verschleiern.

In dem Gerichtsurteil, welches Reuters vorliegt, ist von „software features“ die Rede. Apple soll Software-Funktionen in iOS besitzen, für die Qualcomm ein Patent besitzt und die man sich nicht lizenziert habe. Welche Funktionen das aber genau sind ist bisher immer noch unklar.

Es ist offen wie es nun weiter geht, Qualcomm wird sicher weiter dafür kämpfen, dass die älteren iPhones nun in China verboten werden (oder Apple dem Urteil zustimmt und Lizenzzahlungen leisten muss) und Apple wird vermutlich (vor allem nach dem heutigen Update) einfach weiter iPhones verkaufen.

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