Apple veröffentlicht Quartalszahlen

Apple hat seine Quartalzahlen für das dritte fiskalische Quartal im Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht.

Die Anleger und Analysten hatten schlechte Zahlen erwartet, Apple hat diese Erwartungen aber nicht erfüllt. Zwar gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in vielen Bereichen einen Umsatzrückgang, der fiel aber geringer aus, als Analysten befürchtet hatten. Vor allem der iPad-Bereich sankt weniger stark, als vermutet. Das sorgte in der Konsequenz für ein Plus der Apple-Aktie.

In Stückzahlen ausgedrückt bedeutet das (siehe auch PDF):

  • 40,4 Millionen verkaufte iPhones (Vorjahresquartal 47,5 Millionen)
  • 9,95 Millionen verkaufte iPads (Vorjahresquartal 10,9 Millionen)
  • 4,25 Millionen verkaufte Macs (Vorjahresquartal 4,8 Millionen)

Apple erzielte einen Umsatz von 42,4 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar bzw. 1,42 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 49,6 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 10,7 Milliarden US-Dollar bzw. 1,85 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt.

Die Bruttogewinnspanne lag bei 38 Prozent, verglichen mit 39,7 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 63 Prozent. Für das kommende Quartal erwartet Apple übrigens einen Umsatz von 45,5 Milliarden bis 47,5 Milliarden US-Dollar.

Zum Vergleich: Microsoft erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 3,12 Milliarden US-Dollar.

Service-Sparte wächst deutlich

Wieder weist Apple darauf hin, dass die Service-Sparte deutlich wächst, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19 Prozent (5,98 Milliarden, Vorjahresquartal 5,03 Milliarden). Wie erwartet hat der Konzern keine gesonderten Zahlen zur Apple Watch verkündet. Dieses Produkt wird unter „Andere Produkte“ mit den iPods und dem Apple TV aufgeführt, welche 2,2 Milliarden Gewinn erwirtschafteten (Vorjahresquartal 2,64 Milliarden).

Unterm Strich keine schlechten Zahlen für Apple, denn das dritte fiskalische Quartal ist, gerade mit der S-Generation des iPhones, nicht das verkaufsstärkste. Das Schwarzmalen der Analysten ist nicht in dem hohen Maße eingetroffen, wie vorhergesagt, was die Aktie belebt hat. Das Geld sprudelt erstmal weiter, auch wenn der Smartphone-Markt immer mehr gesättigt ist und der PC-Markt im allgemeinen schrumpft.

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