Apple TV: Plex-Player, Speicherlimit und 1 Dollar für Entwickler

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Nach dem Unboxing vom Wochenende haben wir heute noch mal drei kleine Neuigkeiten zum neuen Apple TV für euch. Mit dabei ist der sehr beliebte Plex-Player, ein Angebot für Entwickler und das Speicherlimit.

Fangen wir direkt mit dem Speicherlimit an. In den letzten Tagen wurde sehr oft behauptet, dass Apps und Spiele für den neuen Apple TV maximal 200 MB groß sein dürfen. Das ist aber nicht ganz korrekt. Eine App darf auch mehr, als 200 MB haben, das Limit betrifft die Speichergröße für den ersten Download.

Am besten kann man das mit einem Beispiel erklären. Sagen wir ihr habt ein Spiel, welches in der finalen Version 4 GB groß ist. Dieses müsst ihr dann in mehrere Parts „aufteilen“ und der erste Part, den die Nutzer im App Store laden können, darf nur 200 MB groß sein. Dieser beinhaltet zum Beispiel die ersten 10 Level. Die restlichen 3,8 GB werden erst dann geladen, wenn sie der Spieler benötigt und zum Beispiel das komplette Spiel spielen möchte.

Hier haben Entwickler ebenfalls mehrere Optionen, sie können laut iMore so genannte „Tags“ bereitstellen. Diese können bis zu 512 MB groß sein. Ein Spiel mit 4 GB wird dann also zum Beispiel nach und nach heruntergeladen und auf dem Apple TV bereit gestellt. Bei Apple dürfen bis zu 20 GB Daten gelagert werden, eine App auf dem Apple TV darf maximal 4 GB groß sein. Beim iPhone beträgt das Limit für den ersten Download im App Store übrigens 2 GB.

Weiter geht es einer Nachricht für alle Fans von Plex, denn der Player wird es auf den Apple TV schaffen wie man exklusiv bei IT World berichtet. Noch ist aber nichts fertig, denn man wartet wie alle anderen Entwickler auf die Beta.

Apropos Entwickler, für die gibt es ebenfalls interessante Neuigkeiten, denn Apple wird einige ausgewählte Entwickler kontaktieren und diesen einmalig einen Apple TV für 1 Dollar anbieten. Wer jetzt aber denkt: Die Chance nutze ich doch noch schnell, der hat Pech, denn die Registrierung ist schon wieder geschlossen. Einen Preis für Deutschland gibt es übrigens immer noch nicht, in den USA legt man für das kleine 32-GB-Modell 150 Dollar auf den Tisch.

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