Die Apple Watch ist jetzt 4 Jahre alt

Apple Watch Series 4 Test7

Die Apple Watch feierte gestern ihren 4. Geburtstag und hat sich seit dem zu einem Standard-Produkt im Portfolio von Apple entwickelt.

Am 24. April ging die Apple Watch in den Verkauf und es gab hier auch einen Blogeintrag mit Unboxings und vielem mehr. Am Anfang wurde die Uhr sehr oft kritisiert, doch in den letzten 4 Jahren hat sich die Smartwatch zu einem der wichtigsten Produkte von Apple entwickelt. Nicht bei den Verkaufszahlen, die sind auch super, aber beim allgemeinen Ökosystem des Herstellers.

Apple Watch hält iPhone-Nutzer im System

Die Apple Watch sorgt nämlich mittlerweile dafür, dass einige Nutzer immer noch mit einem iPhone unterwegs sind (ich zum Beispiel) und sie hat sich auch zur am meisten verkauften Smartwatch entwickelt. Sie gehört zum Ökosystem von Apple und passt auch sehr gut in die aktuelle Health-Strategie.

Für mich ist die Apple Watch nicht wichtiger, aber mindestens genauso wichtig, wie das iPhone geworden. Am Anfang war ich noch sehr kritisch, was den Akku betrifft, denn ich kam von einer Pebble, aber das hat sich dann schnell gelegt. Am Ende sind mehr Funktionen besser, als eine lange Akkulaufzeit.

Apple Watch Series 4 Test1

Über die Apple Watch tracke ich meinen Sport, überwache meine Gesundheit, verfolge wichtige Benachrichtigungen, schaue nach dem Wetter, steuer das Smart Home über Siri, hake meine ToDos ab, antworte auf Nachrichten, telefoniere und vieles mehr. Sie ist zu einem kleinen iPhone am Handgelenk geworden und bei mir dank LTE mittlerweile auch komplett unabhängig.

Apple Watch machte große Veränderung durch

Das Produkt selbst hat eine ziemlich große Veränderung gemacht in den vier Jahren. Wer mit der Series 0 und watchOS 1 unterwegs war, der weiß, wovon ich spreche. Wirklich ausgereift war die Apple Watch meiner Meinung nach erst mit der Series 2 und watchOS 3. Doch selbst diese Kombo wirkt langsam, wenn man eine Series 4 mit watchOS 5 nutzt, wie das bei mir der Fall ist.

Am Anfang war ich mit der Alu-Version unterwegs, was aber daran lag, dass es das schwarze Edelstahlmodell nur mit dem Gliederarmband gab und ich das a) nicht mag und b) komplett überteuert finde. Doch es folgte eine Version mit schwarzem Sportarmband, zu der ich bei der Series 2 wechselte:

Apple Watch Header

Die Series 2 war ein extrem großer Schritt für die Smartwatch, die Series 3 war für mich jedoch ein sehr kleines Upgrade, welches ich dann auch ausließ. Ich hätte eigentlich erst mit der Series 5 mit einem neuen Design gerechnet, doch es kam schon letztes Jahr und daher war das Upgrade eine klare Sache.

Aktuell bin ich mit der Series 4 in schwarzem Edelstahl und aktivem LTE am Handgelenk unterwegs. Die meiste Zeit trage ich ein Sportarmband von Nike (ein blaues Band mit Löchern aktuell), diese Kombination ist momentan optimal. Ich mache viel Sport und die Löcher sind hier tatsächlich ein großer Vorteil.

Das hier ist übrigens meine aktuelle Kombination, auch mit diesem Watchface. Wobei ich mehrere Watchfaces (ähnlich wie Homescreens) besitze. Auf dem ersten „Homescreen“ gibt es Uhrzeit, Datum, Wetter, ToDos und die Ringe.

Apple Watch Series 4 Watchface

Das Gewicht der Edelstahlversion ist kein Problem und die Optik passt sehr gut zum iPhone X in Schwarz. Würde Apple eine mattschwarze Alu-Version auf den Markt bringen, vielleicht würde ich wieder wechseln. Doch das Spacegrau ist mir in den letzten Jahren zu hell geworden, daher ist das eher raus.

Apple Watch gehört fest zum Alltag

Die Series 5 steht derzeit eigentlich nicht auf dem Plan, da ich eigentlich schon die Series 4 überspringen und noch bei der Series 2 bleiben wollte. Und ich glaube nicht, dass wir 2019 schon wieder ein neues Design sehen werden. Aber man weiß nie, vor allem Sport und Gesundheit sind mir sehr wichtig und die ein oder andere exklusive Funktion könnten für das Upgrade ausreichen.

Ich war sehr kritisch bei der Apple Watch, denn als ehemaliger Pebble-Nutzer lag mein Fokus viel zu sehr auf der Akkulaufzeit. Aber die Uhr am Ende des Tages einfach auf die Ladeplatte zu legen, ist wirklich kein Problem. Und zur Not hält die Watch auch mal 2-3 Tage aus, wenn man unterwegs ist.

Apple Watch Series 4 Test7

Mittlerweile gehört sie zum Alltag, ich lege sie am Morgen an und ziehe sie erst am Abend aus. Die Apple Watch hat mir auch dabei geholfen das Smartphone weniger in die Hand zu nehmen, da ich wirklich wichtige Dinge mitbekomme.

Kurz: Ohne die Apple Watch wäre ich vielleicht nicht mehr so tief im Apple-Ökosystem verankert, aber für mich gibt es kein vergleichbares (noch nicht mal im Ansatz) Produkt auf dem Markt. Die Apple Watch und das iPad sind meiner Meinung nach immer noch ungeschlagen – ein iPhone kann man ersetzen.

Apple Watch Ipad Header

Mal schauen, wie das in weiteren vier Jahren aussehen wird. Leider behandeln andere Hersteller das Thema oft zu stiefmütterlich. Huawei ist weg von „smart“ und verkauft nur noch Fitness-Uhren, Samsung hat Tizen und somit auch kein mobiles Bezahlen und Wear OS ist in einem eher bescheidenen Zustand. Mal schauen, ob die „Google Pixel Watch“ da etwas ändern kann.

Doch der Abstand ist mittlerweile (für mich) so groß, dass ich in den nächsten Jahren eher nicht davon ausgehe. Auch wenn ich es mir wünschen würde, denn mehr Konkurrenz wäre am Ende auch für mich als Apple-Watch-Nutzer gut.

Ich bin aber auch gespannt, wie Apple das Produkt nun in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird, denn das Gesamtpaket ist schon ziemlich gut. Und bei einer Smartwatch gibt es weniger zu optimieren, als bei einem Smartphone. Mal schauen, was sich Apple daher für die Series 5 und Series 6 überlegt hat.

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