BlackBerry: Im Notfall geht es eben ohne Smartphones weiter

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BlackBerry hat Probleme, nicht erst seit gestern, und es sieht derzeit immer noch nicht so aus, als ob der Wendepunkt kommt. Ewig will man so aber auch nicht weiter machen. Plan B lautet: Ohne Smartphones.

Das Smartphone-Geschäft von BlackBerry hat schon bessere Zeiten erlebt und trotz den Bemühungen von John Chen, dem aktuellen CEO von BlackBerry, ist da auch kein Ausweg in Sicht. Alleine im letzten Quartal fiel der Umsatz um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Kanadier haben den Trend verschlafen und schaffen es jetzt nicht so richtig hier wieder aufzuholen.

Im Optimalfall wird man das Lineup eben weiter verkleinern und weitere Modelle aus dem Programm werfen, doch Chen gab gegenüber Bloomberg auch klar zu erkennen, dass man so nicht ewig weiter machen wird. Es wird schon bald der Punkt kommen, an dem ökonomische Entscheidungen bei BlackBerry getroffen werden müssen und darauf ist man vorbereitet.

„The low-end phone is not BlackBerry’s sweet spot.“

John Chen, CEO BlackBerry

Lange wird man diese Phase nicht mehr mitmachen, bereit für einen Wechsel ist man aber auch noch nicht. Im letzten Jahr sorgte das Smartphonegeschäft immer noch für über 50 Prozent vom Umsatz. Da kann man nicht einfach so den Schalter umlegen und zu Software wechseln. Das ist ein Prozess, der auch mal sehr langsam gehen kann. Eine harte Zeit für BlackBerry.

Eine Kategorie, die sehr wahrscheinlich nicht überleben wird sind günstige Einsteigermodelle. Laut Chen ist es für BlackBerry nicht möglich mit Modellen wie dem Leap gegen die harte Konkurrenz anzukommen. Dann lieber wenige und hochwertige High-End-Modelle, die man gezielt mit Partnern anbietet. So möchte man in den nächsten Monaten die Wende doch noch schaffen.

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