Bonify will die Schufa ablösen

Im Bereich der Finanztechnologien tut sich mittlerweile einiges. Neue Smartphone-Kontos, Bezahl-Apps und Co. werden nahezu wöchentlich vorgestellt. Der nächste Player, der einen bestehenden Markt umkrempeln möchte, ist Bonify.

Der Dienst Bonify hat es sich zur Aufgabe gemacht, Institutionen wie die Schufa abzulösen, indem man einen neuartigen Umgang mit dem Thema Bonität pflegt. Man will seinen Kunden nicht nur das Thema an sich näher bringen, sondern auch Wege aufzeigen, die eigene Bonität zu optimieren. Der Dienst soll dabei immer kostenfrei für die Nutzer bleiben. Die erfahren im Gegenzug, wie ihre Bonität von Auskunfteien, Banken und anderen möglichen Geschäftspartnern eingeschätzt wird.

Bonitäts-Score überwachen und verbessern

Bonify greift zunächst auf den Bonitäts-Score von Creditreform Boniversum zurück, um eine Grundaussage zum jeweiligen Nutzer treffen zu können. Nach dem Erstellen des Accounts wird also sofort ein Score und eine kurze Einschätzung dazu angezeigt. Der User kann dann noch Bankkonten im Dienst hinterlegen, die wiederum ausgewertet werden und den Score verändern können. Mit bonify können Verbraucher also ihren Score einsehen sowie überwachen und zusätzlich auch Konten und/oder Kreditkarten verwalten.

Die Daten der bonify-Kunden sollen nie verkauft und nie ohne explizite Zustimmung des Kunden weitergegeben werden. Neue Angebote erhält der Kunde auf Basis von anonymen Profilen. Aktuell ist der Dienst als Browser-basiertes Portal (Beta) verfügbar, soll aber in Kürze auch als App starten.

Die Idee und der Aufbau des Angebotes gefällt mir ganz gut und alles, was sich gegen die doch recht träge und vor allem teure Schufa positionieren möchte, hat erstmal meine Aufmerksamkeit. Solch ein Dienst bekommt aber natürlich zwangsläufig tiefe Einblicke in das Zahlungsverhalten und die Finanzen seiner User, funktioniert im Kern also nicht anders, als seine Konkurrenten.

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