Bundesnetzagentur will 2015 weitere Mobilfunkfrequenzen versteigern

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Im kommenden Jahr werden Mobilfunkanbieter wieder neue Frequenzen erwerben können. Die Auktion dürfte dem Staat einige Milliarden Euro bescheren.

Zuletzt fand eine solche Frequenzversteigerung im Jahr 2010 statt, wodurch der Ausbau der LTE-Netze seinen Lauf nahm. E-Plus gelang es damals nur, wenige Frequenzen zu erwerben, im Bereich um 800 MHz ging man sogar komplett leer aus. Mittlerweile versorgt auch das nun in Telefonica integrierte Unternehmen einige Großstädte mit Datenturbo – und das sogar kostenlos.

Im kommenden Jahr steht nun wieder eine Versteigerung der Frequenzen an, welche für den kommenden Netzausbau interessant sein dürfte. Erstmals sollen auch Frequenzen im 700-MHz-Bereich zum Verkauf stehen – diese dürften vor allem für ländliche Gebiete interessant sein.

Zusätzlich werden aber auch neue Frequenzbereiche bei 900, 1.500 und 1.800 Megahertz angeboten. Alleine die Startgebote der Frequenzen sollen bei insgesamt 1,4 Milliarden Euro bieten, die Erlöse möchte der Staat wiederum in Highspeed-Internetleitungen investieren. Die Auktion soll Anfang des Jahres 2015 stattfinden.

Quelle: N-TV

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