Curve: Multi-Kreditkarte startet für alle

Ich nutze bekanntlich die Multi-Kreditkarte Curve, zu der ich hier im Blog schon einige Berichte geliefert habe. Nun startet der Dienst für alle Nutzer.

Um euch auf den aktuellen Stand zu bringen, erkläre ich kurz, was Curve ist. Zunächst einmal eine UK-Kreditkarte, genauer gesagt eine Mastercard, herausgegeben von der Wirecard Card Solutions. Diese beherrscht kontaktloses Zahlen und kommt auch mit einer eigenen Kartennummer daher, bietet aber keinen eigenen Verfügungsrahmen oder ein Konto. Die Curve-Karte dient nur dazu, die Zahlungen anderer Kreditkarten (Visa und MasterCard) „durchzuschleifen“.

Curve war bisher eine reine „Business Mastercard“, was bedeutet, dass sie offiziell nur Freiberufler, Firmen, Selbständige usw. beantragen und nutzen durften. Das ändert sich nun, wie man im heutigen App-Update mitteilt. Im Anmeldeprozess kann man auch Mitarbeiter oder „Anderes“ wählen und Privatkunde bei Curve werden.

Leider gibt es anschließend wohl immer noch eine Warteliste, das kann ich aber als Bestandskunde nicht selbst prüfen. Bestehende Business-Accounts sollen übrigens später einfach auf Privatkonten umgestellt werden können.

In der Curve-App können die Karten, die mit Curve genutzt werden sollen, hinterlegt werden. Das funktioniert einfach per Scannen über die Kamera. Dort kann man dann auch einfach die Karte wählen, die Curve zum Zahlen nutzen sollen. Das klappt in der Praxis sehr gut und schnell.

Das Bezahlen mit Curve erledige in der Regel kontaktlos. Der Vorteil hierbei ist natürlich, dass ich so auch mit Kreditkarten kontaktlos zahlen kann, die das eigentlich nicht können. Ist eine Zahlung erfolgt, geht sofort eine Push-Notification ein. In der App lässt sich die Karte sperren oder der PIN jederzeit abrufen.

Was ich auch sehr gelungen finde, sind die sogenannten „Email Receipts“. Diese kann man für alle Karten aktivierten. Führt man eine Zahlung durch, geht automatisch eine E-Mail mit allen Informationen zur Zahlung raus. Auch die Zeitreisen sind eine nette Sache.

Curve führt die Zahlungen in Pfund, bucht aber von den hinterlegen Karten in Euro bzw. der in der App eingestellten Währung ab. Eine Fremdwährungsgebühr fällt so nicht an.

Mit der Akzeptanz von Curve hatte ich bisher keinerlei Probleme. Die Zahlungen liefen alle problemlos und schnell durch. Natürlich muss das Geschäft bzw. der Händler generell Mastercard akzeptieren. Meine Geldbörse habe ich immer häufiger daheim gelassen und nur noch Curve mitgenommen, denn damit hatte ich ja automatisch mehrere Kreditkarten einstecken.

Es gibt auch ein Curve-Bonusprogramm, worüber man neue Nutzer werben kann. Wer bei seiner Anmeldung 5 Pfund Guthaben möchte, welches dann ganz normal für Zahlungen genutzt werden kann, gibt dafür den Code J06VN bei der Anmeldung ein. Der Werber erhält dabei die gleiche Summe.

Curve
Preis: Kostenlos

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