Das Modell Streaming: Beliebt, aber problembehaftet

Streaming wird immer beliebter, hat aber noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Außerdem klagen noch viele Nutzer über unverständliche Geschäftsbedingungen.

78% der Onliner in Deutschland streamen bereits Audio oder Video, allerdings beklagt gut ein Viertel von ihnen Probleme bei der Nutzung. Bei wiederum einem Drittel der Betroffenen klemmen die Daten, Aussetzer und Abbrüche treten auf. Knapp einem Fünftel aller Befragten sind die verfügbaren Angebote zu teuer, 15% der Nutzer hat Probleme legale Paid-Content-Dienste alla Netflix und Amazon Prime von Kinox.to und co. zu unterscheiden.

10% der Befragten finden die AGBs der Dienste unverständlich bzw. beklagen ein zu kleines Angebot, ein Umstand, der insbesondere mit Blick auf die Katalogentwicklung bei Netflix zuletzt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist. Der Dienst hatte im US-Raum in den letzten Jahren einen signifikanten Rückgang verfügbarer Titel aufzuweisen. Wenig überraschend ist ein deutliches Altersgefälle zu beobachten, . Die Befragten bis 49 streamen deutlich mehr.

Schwierige Rechtslage

37% aller Befragten nutzen bezahlte Streamingdienste. Probleme sieht die vom Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz durchgeführte und vom Bund geförderte Studie voraussehbarerweise beim Verbraucherschutz: Neben unklaren Regelungen bei der Qualitätssicherung ist vor allem das Widerrufsrecht ein Problem: Dieses wird zwar, entsprechend EU-Recht, für 14 Tage nach Bestellung eingeräumt, kann aber zumeist schon nach geringster Inanspruchnahme des gebuchten Dienstes nicht mehr ausgeübt werden. Hier sieht die Untersuchung Nachbesserungsbedarf.

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