De-Mail: Erhoffter Erfolg bleibt bislang aus

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Die Deutsche Telekom ist mit dem bisherigen Absatz der eigenen De-Mail nicht zufrieden. Nun legen die Bonner erste Zahlen vor und glauben weiter an Zuwachs.

Der De-Mail Provider Deutsche Telekom sieht beim Produkt De-Mail noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Mit De-Mail können Nachrichten sicher, nachweisbar und unkompliziert über das Internet versendet werden. Zwar ist der Dienst kostenpflichtig wie ein normaler Brief auch, jedoch sind die Kosten geringer und es wird der Aufwand fürs Drucken reduziert. Zudem entfällt der Gang zum Briefkasten. Außerdem ist man unabhängiger, da man nicht an Öffnungszeiten oder ähnliches gebunden ist.

In der Tat hat sich der De-Mail-Markt nicht in der erhofften Geschwindigkeit entwickelt.

Aus einem Bericht des Deutschen Bundestages geht hervor, dass laut den vier De-Mail Anbietern (1&1 De-Mail GmbH, Mentana-Claimsoft GmbH, T-Systems International GmbH, Telekom Deutschland GmbH) derzeit rund 1 Million Privatkunden und eine hohe fünfstellige Anzahl an Organisationen in Deutschland eine De-Mail-Adresse nutzen. Da die Lösung erst vor 1-2 Jahren eingeführt wurde, blieb das Erreichen eines großen Netzwerkes laut Bericht bislang aus. Das komplette Gesetz vom Juli 2013 kann hier als PDF-Dokument eingesehen werden.

Laut Telekom ist das Produkt dennoch kein Misserfolg. Bis Ende des Jahres sollen laut Unternehmensangaben rund 200 Behörden per De-Mail erreichbar sein. Auch auf Bundesland-Ebene findet der Dienst Anklang. Das Land Sachsen beispielsweise hat bereits ein Gesetz zur Integration von De-Mail verabschiedet.

Die Telekom betreut Unternehmen wie die Deutsche Telekom AG, HUK24, Allianz, Kernhaus, HMM Deutschland GmbH, LVM Versicherung, FC Bayern München, ERGO, Heinz von Heiden, Lohndirekt GmbH, Schmitz-Werke GmbH + Co. KG., Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., AGA, Dumrath & Fassnacht KG, ESKA-Service GmbH, Marador GmbH und die Targobank mit DE-Mail. Außerdem bieten die Bonner laut eigenen Angaben den sicheren E-Mail-Dienst zudem für insgesamt rund 1.300 Städten und Kommunen an.

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Quelle Golem

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