Huawei

Eindrücke zum Huawei Ascend Y200

Mit dem Huawei Ascend Y200 hat Huwei einen weiteren Androiden im Angebot, welcher für schlappe 100 EUR ein wahres Schnäppchen ist. Für dieses Geld fällt das Gerät ebenso in die Rubrik „Einsteiger“ wie auch „Zweitgerät“. In den folgenden Zeilen möchte ich meine Eindrücke von dem günstigen Androiden aufzeigen.

Lieferumfang

Bedenkt man den Preis, so fällt der Lieferumfang angemessen aus. Netzteil, USB-Lade- und Datenkabel, 1250 mAh Akku sind im Paket dabei. Ein Headset oder Anleitungen fehlten (zumindest bei meinem Testgerät).

Technischen Daten

  • Größe: 110 x 57 x 11 mm
  • Gewicht: 125 Gramm
  • OS: Android 2.3.6 Gingerbread
  • Display: 3.5 Zolll (8.9 cm) mit 262.000 Farben
  • Auflösung: 480 x 320 Pixel
  • Akku: 1250 mAh
  • Kamera: 3.2 Megapixel
  • CPU: 800 MHz
  • Speicher: 256 MB RAM
  • 2. Mikrophon gegen Hintergrundgeräusche
  • Verbindung: GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, Bluetooth 2.1

Das Display des Huawei Ascend Y200 wird umrandet von einem Metall-Rand. Dieser Rand in Kombination mit dem geriffelten und rutschfesten Akku-Deckel (ähnlich der neuen LG-Smartphones) lassen das Handy in dieser Preisklasse wertiger wirken als so manch anderes Gerät. Auf der Rückseite ist der Lautsprecher und eine 3.2 Megapixel Kamera verbaut, welche unter optimalen Bedingungen ganz gute Fotos macht.

Auf der linken Seite des Handys ist die Lautstärke-Wippe, auf der Oberseite der Power-Knopf und der Klinkenstecker. Auf der Unterseite ist ein MicroUSB-Anschluss. Über dem Display rechts befindet sich eine Benachrichtigungsled und unterhalb des Displays befinden sich die Android-typischen Sensor-Tasten für Menü, Home und Zurück. Im Gegensatz zum Huawei Ideos X3 besitzt das Y200 keine physikalische Home-Taste.

Der Arbeitsspeicher des Y200 ist mit 256 MB veranschlagt und der interne Speicher schlägt noch einmal mit 512 MB zu Buche, kann aber mit einer MicroSD erweitert werden. Als Prozessor werkelt im Ascend eine 800 MHz CPU (im Vergleich zur 600 MHz CPU des Ideos X3), welche ganz klar keine keine Turbo-Power bringt, aber für den normalen Gebrauch durchaus genügt.

Im Einsteiger-Segment öfters anzutreffen ist eine Display-Auflösung von 320×480 Pixel, allerdings besonders hervorzuheben ist die Verwendung eines IPS-Displays. Dieses wird beispielsweise auch in den aktuellen High-Tech-Boliden von LG verbaut. IPS-Displays glänzen damit, dass sie auch bei sehr schlechtem Winkel noch gut ablesbar bleiben. Leider wurde das Display im Y200 etwas tief in das Gehäuse verbaut, was diesen guten Eindruck ein klein wenig trübt.

In Sachen Software kann das Huawei Ascend Y200 mit Android 2.3.6 Gingerbread aufwarten. In dieser Preisklasse dürfte Ice Cream Sandwich auch allein wegen der verwendeten Hardware (Speicher dürfte mit 256 MB etwas zu klein bemessen sein) nicht möglich sein. Auf ein Update würde ich hier also nicht hoffen. Im Grunde ist dies aber auch nicht nötig. Das Y200 läuft sehr gut mit Android 2.3.6 und der Google Playstore sorgt mit seinen unzähligen Apps und Spielen für die nötige Abwechslung.

Die Oberfläche über Android 2.3.6 wurde von Huawei noch angepasst und entspricht in etwa der, des Mittelklasse Androiden Huawei Honor, von welchem ich hier schon ausführlicher berichtet hatte. Dies bedeutet, man hat einen Sperrbildschirm, der in vier Richtungen ensperrt werden kann und so auf Wunsch gleich die Kamera oder die SMS-Anwendung etc. startet. Zudem hat der Homescreen einen 3D-Würfel-Effekt beim Wechsel von einer Seite zur anderen und es wurde auch die TouchPal-Tastatur gleich von Werk aus installiert, um die Tastatur-Eingaben zu erleichtern.

Und sonst noch?

  • Telefonieren kann man mit dem guten Stück natürlich auch noch. Die Gesprächsqualität war sehr gut im getesteten Vodafone-Netz (Fyve). Vermutlich nicht zuletzt auch wegen dem zweiten Mikrofon, welches Umgebungsgeräusche ausfiltert.
  • Der 1250 mAh Akku verrichtet gut seinen Dienst. Wie bei jedem Smartphone hält er je nach Nutzungsverhalten auch unterschiedlich durch. Während das Y200 auch mal 3 Tage auf dem Tisch lag und dabei kaum merklich Akku verbraucht hat, bekommt man den Akku natürlich auch zum Ende des Tages leer, wenn man den ganzen Tag per Datenverbindung surft oder Spiele ausprobiert etc.
  • Einen LED-Blitz für die Kamera sucht man leider vergebens
  • PC-Software zur Verwaltung etc. wird nicht mitgeliefert, Kontakte etc. können aber Android-Typisch auch über Google gesynct und bearbeitet werden
  • Das Handbuch des Y200 könnt ihr hier in Form einer PDF einsehen und herunterladen

Galerie

Fazit

Interessante Materialien, ein schönes Display, das Angebot aus dem großen Google Playstore – all dies steckt im Huawei Ascend Y200 drin. Für schlappe 99 EUR könnt ihr das Y200 beim Discounter LIDL erwerben. Natürlich darf von dem Gerät kein absolut ruckelfreies Erlebnis und Filmwiedergabe in 1080p erwartet werden, eine schöne Alternative zum schnuckligen Ideos X3 ist es auf jeden Fall und somit der ideale Einsteiger- oder Zweit-Androide. Man sollte lediglich ein paar EUR mehr für eine kleine MicroSD zur Speichererweiterung einplanen und schon kann es losgehen.

Solltet ihr noch Fragen zu dem Gerät haben, stellt diese einfach in den Kommentaren. Ein paar Tage, werde ich es noch vorliegen haben und versuchen auf eure Fragen einzugehen.

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