Elektroautos: Deutsche Kaufprämie wird besser angenommen

Deutschland hat bei rein elektrisch angetriebenen Autos weiterhin reichlich Potenzial nach oben. Das zeigt auch der Vergleich mit anderen Ländern. Dennoch wird die Kaufprämie mittlerweile etwas besser angenommen.

Während es im Februar dieses Jahres noch so aussah, als ob die Kaufprämie für E-Autos hierzulande praktisch keine Auswirkung gezeigt hat, steigt die Nachfrage langsam an. Dies könnte durchaus am sogenannten „Dieselskandal“ liegen.

Bis Ende September sind bei der ausführenden Behörde – dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – rund 33.700 Anträge eingegangen, davon etwa 19.600 für reine Batterieelektrofahrzeuge. Damit sind von Juli bis September über 10.000 neue Anträge hinzugekommen. Das sind deutlich mehr als in den Vorquartalen.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass dieser Aufwärtstrend nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass der Anteil alternativer Antriebe an den Gesamtneuzulassungen weiterhin sehr gering ist.

Für reine Elektroautos werden mind. 4000 Euro, für Plug-In Hybride werde 3000 Euro Kaufprämie gezahlt. Die Förderprämie wird für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro gezahlt. Die Gesamtfördersumme ist auf 1,2 Milliarden Euro festgelegt. Davon übernehmen der Bund und die Automobilindustrie jeweils die Hälfte der Kosten.

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