EU-Kommission genehmigt Übernahme der Nokia-Gerätesparte durch Microsoft

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Nach der Abstimmung der Aktionäre folgten jetzt auch noch die offiziellen Behörden, bevor Microsoft im nächsten Jahr die Leitung der Mobilfunksparte von Nokia übernimmt. Erst war das Justizministerium der USA an der Reihe und gestern folgte dann auch noch die Europäische Kommission.

Der Übernahme von Nokia steht jetzt nichts mehr im Weg und ab nächstem Jahr wird Microsoft das Sagen bei der Mobilfunksparte haben. Das Justizministerium in den USA gab schon am Anfang der Woche grünes Licht und gestern folgte dann auch die Aussage der Europäischen Kommission. In Brüssel hat man sich die aktuelle Situation also genauer angeschaut und auch ein paar interessante Stichpunkte aufgeschrieben.

Man glaubt zum Beispiel nicht, dass Microsoft nach der Übernahme dicht macht und den anderen Partnern das Nutzen von Windows Phone verbietet. Dafür ist man zu sehr auf weitere Hersteller angewiesen. Das gleiche gilt für mobile Dienste wie Office oder Skype. Beide Unternehmen verfolgten bisher zum größten Teil unterschiedliche Aktivitäten und die Überschneidung der Tätigkeiten ist bei beiden sehr gering. Auch wenn sie natürlich das gleiche Ziel haben. Außerdem gibt es nach der Fusion noch genug Hersteller auf dem Markt, die für einen harten Wettbewerb sorgen.

Microsoft und Nokia werden zwar eine starke Einheit bilden, doch vor allem Samsung und Apple sind zwei Konkurrenten, die für ausreichend Wettbewerb sorgen werden. Zumindest in der EU ist dieser Deal tragbar und auch weltweit hat die Europäische Kommission keine Bedenken. Im Dezember heißt es jetzt erst mal weitermachen, wie vorher, ab 2014 wird sich dann aber bei Nokia und Microsoft einiges ändern.

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