Festnetz-Telefonanschluss verliert massiv: Junge Nutzer wenden sich ab
Die Festnetz-Nutzung in Deutschland ist binnen eines Jahres um 14 Prozent gesunken und erreicht nur noch 61 Prozent.
Vor einem Jahr nutzten noch 71 Prozent der Deutschen zumindest gelegentlich einen stationären Telefonanschluss. Besonders stark fällt der Rückgang bei den 18- bis 29-Jährigen aus. Ihr Anteil sank laut Festnetz-Monitor von Verivox von 57 auf 42 Prozent. Bei den über 60-Jährigen sind es dagegen noch 81 Prozent.
Auch die regelmäßige Nutzung nimmt ab. Nur noch 10 Prozent telefonieren täglich über das Festnetz, nach 15 Prozent im Vorjahr. Mehrmals pro Woche nutzen es 19 statt zuvor 24 Prozent.
Das Handy verdrängt das Festnetz weiter
Die wichtigsten Zahlen der Umfrage:
- 39 Prozent nutzen überhaupt kein Festnetz.
- 65 Prozent telefonieren privat überwiegend per Handy.
- 51 Prozent nutzen klassische Mobilfunktelefonie.
- 14 Prozent bevorzugen Dienste wie WhatsApp oder FaceTime.
- Nur 20 Prozent telefonieren überwiegend über Festnetz.
Deutliche Unterschiede gibt es auch nach Wohnort. Auf dem Land nutzen 71 Prozent das Festnetz, in Städten nur 56 Prozent. Verivox nennt bessere Mobilfunknetze, eine größere Tarifauswahl und Kostendruck als mögliche Ursachen. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von 1.000 Personen im Juli 2026.
Ich finde vor allem die Generationen-Kluft bemerkenswert. Das Festnetz verschwindet nicht plötzlich, verliert aber zunehmend seine Rolle als selbstverständlicher Kommunikationsweg. Für jüngere Nutzer ist diese Entwicklung bereits weit fortgeschritten. Ich selbst nutze Festnetz auch nur noch über die FRITZ!App-Fon und bräuchte es eigentlich gar nicht mehr.
mobiFlip werbefrei lesen Mit deinem Plus-Abo unterstützt du unsere Arbeit direkt. Kostenlos testen ↗
-->


Die jungen pfeifen sind so verasisocialt die erreicht und braucht eh keiner mehr
Festnetz ist ja auch heutzutage unnötig wie sonst was. Man kann mich mobil erreichen und das reicht mir auch.
Was ist ein fester Internetanschluss?
Hier liegt eine VDSL Leitung in der Strasse mit 50 MBIT.
50 Meter Weiter eine Vodafone Kabel, an die man uns nicht anschließen will.
Dann kam eine komische schwedische Firma Openinfra, die hat dann irgendwann Glasfaserkabel in die Erde gestopft mit osteuropäischen Hackenarbeitern.
Tarife durfte man nur von einer Firma unbekannten namens wählen. Die verlangte für den billigsten Glasfaser Tarif 80 Euro im Monat. Wenn man zusätzlich IP Telefon wollte noch mal 40 Euro. In Summe 120 Euro gegenüber 40 Euro VDSL Telekom.
Jetzt kommt die Telekom und legt noch mal Glasfaserkabel in 2027/28.
Inzwischen kommt mein Internet von der Fensterbank via 5g mit 250 MBit.
Danke Glasfaserkabel braucht hier keiner mehr. Manch haben sogar Starlink weils billiger ist als Open Infra.
Dachte ich bis vor 3 Jahren auch, aber es gibt noch Flecken in D da braucht es für Geschäftliche die gute alte Wählscheibe