File-Sharing-Service Send Anywhere kommt nach Europa

Das File-Sharing-Tool Send Anywhere ist offiziell auf dem europäischen Markt angekommen, wie die Betreiber in dieser Woche mitgeteilt haben.

Man möchte mit einer auf die europäischen Anforderungen abgestimmten Anwendung punkten, verrät allerdings (noch?) nicht im Detail, was es damit auf sich hat. Dennoch lohnt ein Blick auf den Dienst, der durchaus nützlich erscheint.

Send Anywhere ergänzt uns gegenüber:

Um den Service in Europa und insbesondere in Deutschland zur Verfügung stellen zu können, hat Send Anywhere im Rahmen einer Marktforschung eine Umfrage hinsichtlich des Verhaltens und der Präferenzen von deutschen Anwendern in Bezug auf den Austausch großer Dateien durchgeführt. Diese ergab, dass viele Deutsche E-Mail oder Cloud-Dienste nutzen, um große Dateien sowohl beruflich als auch privat auszutauschen. Mit Blick auf diese Vorliebe hat Send Anywhere seine Website umgestaltet, um diesem Anforderungsprofil besser entsprechen zu können. Das Ergebnis ist eine sehr einfach gehaltene Benutzeroberfläche, über die große Dateien bis zu 4GB per E-Mail verschickt werden können. Derzeit wird daran gearbeitet, dass die Website auch in deutscher Sprache angeboten werden kann. Die mobile App ist bereits auf Deutsch verfügbar.

Der Service bietet eine Lösung, um große Dateien ohne Qualitätseinbußen zu teilen. Send Anywhere erlaubt es den Nutzern dabei, jegliche Art und Größe von Dateien zu exportieren und zu importieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig und auch das Endgerät spielt keine Rolle. Beim Gebrauch der App müssen die Anwender einen sechsstelligen Code eingeben, um den Inhalt herunterzuladen.

Die durchschnittliche Dauer eines Datentransfers mit Send Anywhere soll zwischen vier bis 40-Mal schneller als bei anderen Anbietern sein. Der Service lässt sich auf allen gängigen Betriebssystemen wie Android, iOS, Windows Phone und PC, Mac, Linux, Web Widget, API, WordPress Plugin, sowie auf Samsung Druckern nutzen.

Leider gibt der Dienst keine Informationen zur zukünftigen Finanzierung heraus. Aktuell speist man sich noch aus Investoren-Geldern.

Zu Send Anywhere

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