Froyo und Flash im Test – noch nicht überzeugend?

Nachdem die ersten Geräte mit Android 2.2 ausgestattet sind und Adobe den Flashplayer freigegeben hat, sind nun die ersten Vergleichstest zu finden. Nachdem man Flash aus dem Android Market installieren musste, kann das Surfvergnügen losgehen. Zumindest ein Teil von dem, was Steve Jobs an Flash nicht mag, wird sofort deutlich. Obwohl Google mit Froyo angeblich das iPad um Längen schlagen soll in Sachen Browsergeschwindigkeit, ist dies nur die halbe Wahrheit. Sobald Flash im Spiel ist, ist der Browser deutlich langsamer als das aktuelle iPhone 3GS. Nur ohne Flash, ist man wirklich schneller, doch gerade Flash soll doch das Killerfeature sein.

Weiterhin wird deutlich, dass Flash doch nicht so gut läuft, wie man es will. Klar, noch ist es eine Beta, aber mit den Contents, die in Flash programmiert sind, merkt man deutlich wie schwerfällig der Browser wird. Die gezeigten Seiten erinnern mich fast schon an mein LG KS20 mit Windows Mobile 6.0. Da musste ich ähnlich viel Kraft aufwenden, um Links, oder Schaltflächen zu aktivieren. Ein weiteres Problem, was sich zeigt, ist die Tatsache, dass in dem Video das Nexus One einmal fast aussteigen wollte, mit dem Hinweis auf dem knappen Arbeitsspeicher. Flash scheint doch reichlich an der Hardware des Gerätes zu knabbern. Einen großen Vorteil konnte man insgesamt nicht erkennen, was Flash bringen soll. Mit der iPhone OS 4.0 werden Videos in einer Seite klickbar und öffnen sich dann im YouTube Player. Angesichts der schwierigen Steuerung mit einem Flashvideo ist dies doch komfortabler. Große Unterschiede in den Webseiten sieht man sonst nicht. Nur die sich bewegenden Werbungen fallen auf (die man ja auch brauch).

Teilweise öffnet das Nexus One sogar ebgespeckte Seiten, im Gegensatz zum iPhone. Hier gibt es eine volle optimierte Seite. Man muss erst ans Ende der Seite scrollen, um auf die richtige Ansicht zu wechseln in Googles handy. Auch bei Amazon, wird nicht direkt die richtige Website, obwohl von Adobe angepriesen, gezeigt. Hier muss man auch den genannten Umweg gehen. Einzig bei Minispielen kann man einen Vorteil erkennen. Hier muss sich natürlich noch zeigen, wie Spiele, die man mittels Tastatur bedient, umgesetzt werden können. Gezeigt wurden nur Maus-Spiele. Ob dies Flash wert ist? Ich bin mehr als skeptisch. Das Video beweist noch einmal, dass man Flash nicht unbedingt benötigt. Aber seht selber.

Zum Vergleich, Runde 2 des Vergleiches, diesmal mit abgeschaltetem Flash.

Überzeugt euch Flash?

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