Mein Gadget des Jahres: iPad mini 4

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und an jeder Ecke sieht man Bestenlisten und Jahrescharts. Aus Gadget-Sicht hatte ich dieses Jahr ebenfalls ein Highlight.

Ich besitze ein iPad, seit es das erste iPad in Deutschland gibt. Ich habe mich auf diese Produktkategorie schon vor der Ankündigung gefreut und bin ein sehr aktiver Tablet-Nutzer. In den letzten Jahren hatte ich so ziemlich alle iPad-Modelle durch, auch das iPad 4, was bis heute aber das wohl schlechteste iPad-Update war.

Mein Favorit bis zum Frühjahr 2016: Das iPad Air. Irgendwie habe ich es für mich nicht rechtfertigen können auf ein Air 2 zu wechseln. Die Neuerungen waren schon solide und hatten ihren Reiz, das iPad Air war aber ein gutes Gerät: Ich dachte mit daher: Warte eine Generation ab. Die Air-Reihe wurde jedoch eingestellt.

Aus Air wurde Pro

Apple machte aus dem iPad Air 3 ein iPad Pro. Besser in jeder Hinsicht, aber eben auch teurer. Und wieder stellte ich mir die Frage: Brauchst du das alles? Definitiv nicht. Viele Hightlights, wie das Display, hätte ich gerne, aber Dinge wie den Stift brauche ich nicht. Ich war jedoch kurz davor auf ein iPad Pro 9,7 zu wechseln.

Im April wollte ich mir das neue iPad Pro mal anschauen und war tatsächlich in einem Media Markt. Wie das so ist, man durchstöbert dabei auch gerne mal die anderen Geräte. Das iPad mini 4 war auch da. Die mini-Reihe hatte immer ihren Reiz, ich war mir bei dieser Displaygröße allerdings auch immer unsicher.

Aus Pro wurde mini

An diesem Tag gab es jedoch eine Aktion und das Gerät wurde für irgendwas um die 450 Euro mit 64 GB Speicher angeboten. Ich hatte die Tage davor schon geschaut und wusste, dass ich das auch ungefähr noch für mein iPad Air bekommen würde. Es kam eins zum anderen und ich ging mit einem iPad mini 4 aus dem Laden.

Das Air wurde verkauft und ich legte am Ende glaube ich 30-40 Euro drauf. Das war zu verkraften, denn das iPad mini 4 ist ja auch ein iPad Air 2 in klein. Ich dachte mir, dass ich das mit dem kleineren Format mal teste und wenn es nichts ist, dann war es ein Versuch, der am Ende aber auch nicht wirklich teuer war.

Anders als erwartet

Es kam jedoch anders, als ich erwartet habe. Das iPad mini änderte meinen Bezug zum iPad komplett. Ich nutze es mittlerweile noch häufiger, als davor. Die Größe macht für mich, im Vergleich zum 9,7 Zoll-Modell, einen extrem großen Unterschied und das kleinere Display stört mich bis heute nicht.

Ich habe nach wenigen Tagen festgestellt, dass das iPad mini das optimale iPad für mich ist. Das ist es übrigens bis heute und ich habe in absehbarer Zeit nicht vor auf ein größeres Modell zu wechseln. Das iPad mini wird meiner Meinung nach (auch von Apple) unterschätzt. Ich weiß aber auch, dass es vielen zu klein ist.

Wozu ein Tablet?

Was mache ich mit einem iPad? Twitter, Facebook, Mails, News, YouTube, Spotify, Bücher, Comics, im Grunde alles. Wenn ich nicht aktiv (mit PC) arbeiten muss und mir mein iPhone zu klein ist, dann greife ich immer zum iPad. Es erledigt so gut wie alle meine Aufgaben im Alltag und kommt täglich mehrmals zum Einsatz.

Ein Tablet braucht man nicht. Genauso wie eine Smartwatch, oder einen großen TV und ein Smartphone mit der vollen Ausstattung, aber es ist ein Gerät, welches für mich nicht wegzudenken ist und den Alltag unglaublich erleichtert. Und das beste Tablet für meine Zwecke ist, das habe ich 2016 festgestellt, das iPad mini 4.

Ich bin mal gespannt, was 2017 bringen wird. Es steht ein kleines iPad Pro im Raum und das wäre schon auf meiner Wunschliste. Es gibt ein paar Punkte, die Apple beim iPad mini 4 verbessern könnte. Das mini 4 ist übrigens genau genommen kein 2016er-Gerät, es wurde schon Ende 2015 auf dem iPad-Event vorgestellt.

Ich hatte das erste iPad mini, das übrigens meine Eltern zufrieden nutzen, aber da war mir die Displayauflösung zu schlecht. Das Gerät geriet mit der Zeit dann immer weiter in Vergessenheit und ich war mir sicher, dass 10 Zoll meine Größe ist. Tja, ich habe mich getäuscht, das habe ich im Frühjahr 2016 festgestellt 😃

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