Google Hands-Free: Das Smartphone bleibt zum Bezahlen in der Tasche

Android Pay

Google testet momentan in einem Pilotprogramm die Möglichkeit an der Kasse bezahlen zu können, ohne, dass der Kunde sein mobiles Endgerät aus der Tasche kramen muss.

Das Ganze ist so einfach wie es klingt: Man läuft einfach in den Laden seiner Wahl (sofern er das System in Zukunft unterstützt), schnappt sich die Waren, bekommt den Coffee to Go oder den Haarschnitt, geht zur Kasse, sagt „Ich zahle mit Google“ und gibt dem Mitarbeiter seinen Namen. Dieser wählt den Namen aus, gleicht ein im Profil hinterlegtes Bild mit dem Kunden ab und fertig ist der Bezahlvorgang.

Betritt also der Kunde den Laden verbindet sich sein Smartphone automatisch mittels der eingebauten Sensoren mit einem Point of Sale System. Die Kasse weiß also sozusagen, dass man sich im Laden befindet (wird einem zukünftig vielleicht noch einige „Einkaufstipps“ zukommen lassen) und autorisiert den Mitarbeiter eine Zahlung durchzuführen zu können.

Google Hands Free

Ist der Testlauf in San Francisco, bei dem vorerst nur die Nutzerexperience getestet werden soll, erfolgreich, könnte ich mir gut eine Implementierung in Android Pay vorstellen, die zu einer schnellen Skalierung führen könnte. Spannend wird dann, ob sich der andere große mobile Bezahlanbieter, nämlich Apple mit Apple Pay, auch einer solchen Technologie zuwenden wird.

Dieses System, nennt mich ruhig old school, ist mir irgendwie noch nicht greifbar genug. Ich hätte ständig das Gefühl, jemand sitzt im Kaffee und liest die Bankdaten aller Kunden aus. Praktisch ist Hands-Free aber schon, da muss ich den Google Ingenieuren recht geben und würde es das System nach Deutschland schaffen, wäre ich trotzdem wahrscheinlich unter den ersten Testern.

Was haltet ihr von Hands-Free, würdet ihr ein solches System gerne flächendeckend nutzen?

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