Google Maps: Neue Beta-Funktionen für Local Guides

Googles Mapmaker ist das Mittel der Wahl für Local Guides, um umfangreiche Änderungen in Maps vorzunehmen. Einige Metadaten lassen sich aber auch innerhalb der App bearbeiten. Eine aktuelle Beta bringt neue Funktionen für Guides Level 4+.

Seit geraumer Zeit schon trimmt Google die mobile Version von Maps darauf, komfortabler Informationen über seine Umgebung in das crowd-sourcing Kartenmaterial einarbeiten zu können. Bislang ist ihnen das auch gar nicht so schlecht gelungen. Ich nutze die App gerne, um hier und da Informationen oder Fotos, von Orten die ich besucht habe, zu ergänzen.

Die Grenzen des Machbaren waren allerdings immer eng gesteckt. Für eine wirklich exakte Bearbeitung der Metadaten, musste man den Mapmaker am Rechner benutzen. Das bleibt wohl leider auch noch eine ganze Zeit so.


Mit der neuen Beta-Funktion geht man jedoch den Schritt, einige dieser Bearbeitungsoptionen in die Maps-App zu integrieren. Hofften einige Guides bislang immer auf eine separate Mapmaker-App, sieht es nun eher so aus, als wolle man die mobile Maps-Version entsprechend ausbauen.

Die neue Funktion „Fehlende Informationen finden“ steht für Local Guides mit mindestens Level 4 zur Verfügung und zeigt anhand eines Kartenausschnittes an, welche Informationen noch zu ergänzen sind. Die angezeigten Orte lassen sich filtern nach Telefonnummern, Websites, Kategorien, Öffnungszeiten und Fotos.

Wählt ihr einen gefilterten Ort aus, wird prominent der entsprechende Suchbegriff angezeigt, darunter aber auch die weiteren Informationen, die diesem Eintrag noch fehlen. Gerade die Angabe der Kategorie eines Ortes ist dabei jedoch nicht so umfangreich, wie ich es mir gewünscht hätte und als Local Guide, der eigentlich viel mit dem Mapmaker arbeitet, unterwegs benötige. Zum Beispiel fehlt die, für die richtige Eingrenzung von Suchen immens wichtige Möglichkeit, mehrere Kategorien anzugeben, oder die umgangssprachliche Bezeichnung, beziehungsweise die Sprache des Namens anzugeben.

Die Informationen die man ändern kann, entsprechen leider auch nur denen, die man bisher schon ändern konnte. Neu ist das Userinterface und die Möglichkeit gezielt zu filtern.

Ein wirklicher Ersatz für den Mapmaker ist diese Beta-Funktion also leider noch nicht, solange sie nicht noch wesentlich umfangreicher wird.

Eine weitere Funktion, die nun zur Verfügung steht, nennt sich „Informationen überprüfen“ und entspricht im Prinzip den bekannten „Ja/Nein/nicht sicher-Fragen“, nur eben im neuen Gewand.

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