Home Security Hub von LG für mehr Sicherheit

Auf der CES Anfang diesen Jahres hat LG ein Gerät vorgestellt, welches als All-in-One Sicherheitslösung fungieren soll. Interessant also für alle, die keine vierstellige Summe für eine Alarmanlage ausgeben können.

Zugegeben, die Vorstellung ist schon etwas her, aber weil ich es für ein ziemlich interessantes Gerät halte, soll es euch nicht vorenthalten bleiben: Ausgestattet ist das einer Müslischüssel ähnelnde Etwas mit einer 5 Megapixel Kamera, die in FullHD streamt. Selbstverständlich verfügt sie über eine Weitwinkellinse, um möglichst viel Raum erfassen zu können.

Passiert etwas ungewöhnliches, wird der Nutzer über die dazugehörige App benachrichtigt. Er kann dann bei Bedarf eine 100 Dezibel laute Sirene zum Einsatz bringen um mögliche Einbrecher zu vertreiben. Außerdem ist das Gerät lernfähig und passt sich den Gewohnheiten der Bewohner an, wie auch immer das dann aussehen wird.

Wer noch weitere Smart Home Geräte, vorzüglich aus dem Home-Security Bereich, hat kann diese ebenfalls, zum Beispiel via Bluetooth, verbinden. Ein nettes Feature sind auch Sensoren, die Dinge wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und ähnliches messen. Dadurch hat man den „Zustand“ seiner Wohnung immer genau im Blick.

In den USA kann man, gegen ein monatliches Endgeld, den Stream seiner Wohnung auch von einer Sicherheitsfirma beaufsichtigen lassen.

Mich erinnert der Security Hub von LG ziemlich an das bereits erhältliche Gerät namens Canary. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Home-Security Geräte auch langsam in Deutschland ankommen.

Sie ersetzen natürlich keine richtige Alarmanlage im Eigenheim, aber in einer Ein-Zimmer-Wohnung oder dem WG-Zimmer können sie schon für ein solides Maß an Sicherheit sorgen. Daher ist jedes weitere Gerät gern gesehen um diesen Markt ein wenig zu beleben.

Vielleicht kommen dann bald auch wichtige Features wie eine schwenkbare Kamera mit optischem Zoom und eine echte Nachtsichtfunktion. Für den Security Hub von LG gibt es leider noch keinen Preis oder einen Verkaufsstart, ich behalte das aber weiter für euch im Auge.

via cnet

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