HTC: Das Auf und Ab geht weiter

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HTC schafft es momentan irgendwie nicht, mit positiven Meldungen in den Schlagzeilen zu sein, ohne dass direkt auch eine negative Schlagzeile folgt. Durchaus positive Verkaufszahlen des One gingen zum Beispiel irgendwie in der Meldung unter, dass Samsung offiziell bekannt gab, dass man doppelt so viele Einheiten verkaufen konnte. So auch heute. Erst gab es eine Meldung zu den Geschäftszahlen für Mai, die darauf schließen lassen, dass die Talfahrt vielleicht vorbei ist und es ab sofort wieder bergauf geht. HTC konnte nämlich den besten Monat seit Juni 2012 verzeichnen. Das hat, vor allem auf lange Sicht, noch nichts zu bedeuten, ist aber immerhin besser, als ein Rekordtief nach dem anderen. Doch es folgte direkt der nächste Schlag.

Mit Matthew Costello hat heute ein weiterer hochrangiger Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, auch wenn nicht klar ist, ob er gehen musste, oder dies aus freiwilligen Stücken getan hat. HTC rennen also weiterhin die Mitarbeiter weg und das auch auf einer höheren Ebene. Der Druck auf CEO Peter Chou wächst. Sollte er das Schiff nicht wenden können, so wird er das Unternehmen verlassen. Ein gescheitertes First, ein akzeptables One, HTC fehlt ein erfolgreiches Smartphone in der Mittelklasse. Das könnte das One Mini (Name nur Gerücht) werden, doch von dem gibt es momentan keine offiziellen Informationen. All zu viel Zeit sollte sich HTC damit vielleicht nicht mehr lassen. Auch wenn ich den aktuellen Fokus auf das One befürworte, so muss man auch ganz klar sagen, dass man das Rennen nicht in der High-End-Kategorie gewinnt.

quellen tnw bloomberg

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