HTC rennen die Mitarbeiter weg

HTC hat immer noch mit großen Problemen zu kämpfen, denn auch wenn man in den letzten zwei Jahren durchaus gute Produkte auf den Markt gebracht hat, so konnte man irgendwie nie mit dem größten Konkurrenten Samsung mithalten. Das Unternehmen befindet sich mittlerweile in einer durchaus kritischen Lage, denn das aktuelle Flaggschiff muss ein Erfolg werden, damit es nicht wieder als weiterer Versuch abgestempelt wird, um „an alte Zeiten anzuknöpfen“. Diesen weiteren Versuch hat HTC nicht mehr. Doch während man in der Öffentlichkeit alles tut, um als eine starke Marke mit einem guten Produkt dazustehen, kriselt es schon gewaltig hinter verschlossenen Türen. Die (teilweise hochrangigen) Mitarbeiter verlassen scharenweise das Unternehmen und bekommen hier sogar noch Unterstützung von Außen.

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Glaubt man einer älteren Meldung, dann wird auch Mitgründer und CEO Peter Chou seine Position abgeben, sollte das One scheitern, oder eben nicht den gewünschten Erfolg haben. Neben hochrangigen Leuten aus dem Bereich Marketing, globale Kommunikation und Produktstrategie wäre das dann aber auch nur die Spitze des Eisbergs. Doch während momentan alle auf das One schauen und sich die Verkaufszahlen nach Lieferschwierigkeiten am Anfang gebessert haben sollen, gibt es da auch schon ein neues Problemkind: Das HTC First. Der Androide wurde vor knapp eineinhalb Monaten vorgestellt und wurde kurz danach schon um 100 Dollar im Preis gesenkt. In internen Kreisen soll das Gerät als Flop und totales Desaster bezeichnet werden. Warum sei mal dahingestellt, mir würden da einige Gründe einfallen.

Nach einem schwachen ersten Quartal und anhaltenden Negativschlagzeilen hat man also mit Lieferschwierigkeiten beim One zu kämpfen und bringt zusammen mit Facebook einen Flop auf den Markt. Zeitgleich feiert Samsung mit dem Galaxy S4 anscheinend einen Erfolg nach dem anderen und könnte noch diese Woche die Marke von 10 Millionen verkauften Einheiten knacken. Zahlen, von denen man bei HTC nur träumen dürfte. Doch die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass ein gutes Gerät mit überwiegend positiven Kritiken von Fachleuten nicht automatisch Erfolg bedeutet. Für HTC werden es jedenfalls harte Monate, die über die Zukunft des Unternehmens entscheidend sein können. Versagt man dieses Jahr mit dem One und vielleicht auch One Mini, könnte es durchaus das Ende der Marke bedeuten.

quelle the verge

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