HTC entlässt beinahe ein Viertel der eigenen Belegschaft

HTC hat in Reaktion auf sinkende Absatzzahlen angekündigt beinahe ein Viertel der eigenen Belegschaft zu entlassen. Besonders viele der 1.500 Entlassungen entfallen auf die Produktion im Heimatland Taiwan.

Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass Google 2.000 Mitarbeiter der Smartphone-Entwicklung von HTC übernahm. Das spülte zwar 1,1 Milliarden US-Dollar in die Kassen des taiwanischen Unternehmens, Verluste machte dieses über die vergangenen Quartale hinweg aber dennoch. Kein allzu großes Wunder ist es daher, dass man den sinkenden Absatzzahlen versucht mit weiteren Entlassungen zu begegnen.

Betroffen sind diesmal 1.500 der noch verbliebenen 6.450 Mitarbeiter. Vor allem auf die Produktion in Taiwan entfallen viele der Entlassungen, um die Fertigungsprozesse effizienter zu gestalten. Zudem sind die Entlassungen Teil der Strategie, das Smartphone- und VR-Geschäft mit der HTC Vive für jede Region unter eine einheitliche Führung zu bringen.

Trotz oder gerade auch aufgrund der Entlassungen ist die Zukunft von HTC weiterhin unsicher. Besonders das schwächelnde Smartphone-Geschäft scheint gefährdet zu sein. Ob man mit der verringerten Anzahl an Mitarbeitern am Smartphone-Markt gleichbleibend aktiv sein wird, werden wir wohl erst einmal abwarten müssen.

Quelle: Reuters


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